Rybacki hält Buchholz im Rennen

Durch das 3:1 gegen Rhenania griffen Keeper Stefan Minz und die 07-Reserve nach dem letzten Strohhalm.
Durch das 3:1 gegen Rhenania griffen Keeper Stefan Minz und die 07-Reserve nach dem letzten Strohhalm.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Durch 4:3-Sieg mit dem Schlusspfiff bleibt die Viktoria in Sichtweite zur Spitze. Kirstein trifft erneut doppelt für 06. Hambormn 07 II hält letzte Hoffnung aufrecht.

Nur um Haaresbreite ist Viktoria Buchholz am Ostermontag an einem herben Dämpfer im Aufstiegsrennen der Gruppe 6 vorbeigerauscht. Mit dem Schlusspfiff traf Maurice Rybacki für den Fußball-Bezirksligisten und hielt so den Abstand von vier Punkten auf Spitzenreiter Blau-Weiß Oberhausen (3:1 bei Vatangücü) aufrecht. Im Abstiegskampf verschaffte sich Meiderich 06 weiter Luft, und auch die Reserve von Hamborn 07 zeigte in der Gruppe 5, dass sie noch lebt.

Arminia Klosterhardt II – Viktoria Buchholz 3:4 (1:2): Markus Raue und Tim Ramroth (2) hatten bereits eine 3:1-Führung für Buchholz erzielt. „Aber wie schon in den letzten Spielen geben wir danach die Verantwortung weiter, anstatt das Spiel ruhig zu verwalten“, so Co-Trainer Dennis Heth. Per Strafstoß und Freistoß glich Klosterhardt bis zur 90. Minute aus. Dann aber hielten mit Vorlagengeber Timo Kemperdieck und Torschütze Rybacki zwei eingewechselte Spieler die Viktoria mit dem letzten Angriff doch noch in Sichtweite zur Tabellenspitze.

Schwarz-Weiß Alstaden – Rheinland Hamborn 4:6 (1:5): Zur Pause schien die Sache nach Treffern von Dejan Orlovic, Besnik Misini (je 2) und Erdal Uyar für Rheinland bereits klar zu sein. Doch dann musste das Trainergespann Meric Elgalp und Bayram Cetinyürek die beiden Doppeltorschützen verletzt vom Feld nehmen. Da bereits vier Stammspieler fehlten, brach die Ordnung beim Dritten ein. „Wir haben die beiden Ausfälle nicht auch noch kompensieren können“, freute sich Cetinyürek, dass es dennoch zum letztlich knappen Sieg reichte. Bilal Kayaoglu traf zum 6:2.

Glückauf Möllen – SV Genc Osman 1:1 (1:1): „Wir hätten zwar auch gewinnen können, aber so, wie wir gespielt haben, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, sah Ilyas Basol nicht die Qualität in seiner Elf, die sie bei den letzten fünf Siegen gezeigt hatte. So war der Ausgleich nach Samed Basols Führung für den Coach nicht unverdient.

SGP Oberlohberg – Hamborn 07 1:2 (0:2): Der neue 07-Coach fügte sich nahtlos an die Erfolgsserie von Jörg Vesper an und feierte einen gelungenen Einstand. „Dabei habe ich ja noch gar nicht mit dem Team trainiert“, gab Haluk Piricek den Verdienst zum großen Teil an seinen Vorgänger weiter. Nach früher Führung durch Oguzhan Maminoglu und Daniel Brosowski mussten die Löwen gegen tief stehende Oberlohberger Geduld bewahren. „Das haben wir gut gemacht“, lobte Piricek.

DJK Vierlinden – Adler Osterfeld 2:2 (1:1): Obwohl sein Team nach den Toren von Peter Pfeifer und Sezgin Özhan zweimal eine Führung verspielte, war Ahmet Tutal nicht unzufrieden. „Das 2:2 geht in Ordnung, auch wenn der Ausgleich in der letzten Minute sehr ärgerlich war“, so der Coach. Marcel Robel sah kurz vor Schluss Gelb-rot.

TuRa 88 Duisburg – Rot-Weiß Mülheim 2:2 (2:2): Auch Sakis Papachristos nahm das 2:2 gelassen hin. „Wir sind schlecht in die Partie gekommen, deshalb ist das Remis letztlich okay. Allerdings haben wir noch drei Tore gemacht, die alle Abseits gewesen sein sollen“, haderte der TuRa-Coach mit dem Schiedsrichter. So traf nur Nils Preick – das 1:1 war ein Mülheimer Eigentor.

Mülheim 07 – Meiderich 06/95 1:3 (0:1): Ralf Gemmer hat noch etwas Redebedarf: „Er hat gesagt, er wollte über Ostern aushelfen. Jetzt ist Ostern vorbei.“ Die Rede ist von Daniel Kirstein, der 06 erneut mit einem Doppelpack zum Sieg und nun wieder auf neun Punkte Abstand zur roten Zone schoss. So hätte der Coach nichts gegen weitere Hilfe durch „Kirsche“ einzuwenden. „Aber es war auch wieder eine Klasse-Teamleistung. Und andere können ja auch noch treffen.“ Wie André Meier, der das 1:0 markierte.

Gruppe 5: Hamborn 07 II – Rhenania Bottrop 3:1 (0:1): Die Löwen zeigten in einem von Abstiegskampf geprägten Spiel Moral und drehten ein 0:1. Nach dem Ausgleich durch Carsten Scholz dauerte es jedoch bis zur Nachspielzeit, ehe Richard Zander und Pedros Fernandes den Sieg einfuhren. „Zwar sind es nun immer noch 10 Punkte zum Nichtabstiegsplatz, aber ohne den Sieg wäre der Zug wohl abgefahren“, so Coach Andreas Kubinski.