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RTV-Spiel gegen Berlin fällt aus

03.02.2012 | 20:21 Uhr
RTV-Spiel gegen Berlin fällt aus
Die Rumelner Volleyballer müssen eine Zwangspause hinnehmen. (Foto: Tanja Pickartz)

Fehler bei der Terminvergabe: Die Halle an der Krefelder Straße steht dem RTV am Samstag nicht zur Verfügung, weil dort die OSC-Handballer aktiv sind.

Die Terminbombe platzte am Freitagvormittag. „Wir mussten gerade unser Spiel gegen Berlin absagen“, verkündete Freddy Gies, Co-Trainer des Volleyball-Zweitligisten Rumelner TV, zerknirscht.

Noch in ihrem Newsletter, den die Rumelner vor den Spielen versenden, hatte der RTV unter der Woche auf den für sie ungewöhnlichen Samstagstermin hingewiesen. Heute um 16 Uhr hätte das Gies-Team gegen das Volleyball-Internat VCO Berlin spielen sollen. Die Spielstätte an der Krefelder Straße ist zu diesem Zeitpunkt allerdings durch die Handballer des OSC Rheinhausen (zweite Mannschaft und Jugend) belegt, eine kurzfristige Verlegung der Partie auf den Sonntag nicht möglich. „Der Terminkalender der Berliner ist voll. Da geht nichts“, seufzt Freddy Gies. Und auch eine Ausweichhalle war auf die Schnelle – das zuständige Sportamt hatte sich am Mittag in das Wochenende verabschiedet – erwartungsgemäß nicht aufzutreiben.

Wie es zu diesem Malheur kommen konnte, das weiß auch Roland Matzke nicht so genau. Matzke, der als Spielertrainer der 2. Mannschaft fungiert und im Abteilungsvorstand engagiert ist, ist bei den Rumelnern für die Terminplanung zuständig. „Die Termine habe ich schon im Mai des vergangenen Jahres gemacht. Klar ist, dass die Halle für den 5. Februar geblockt wurde, also den Sonntag. Wie nun der Samstag an die Liga und den Gegner übermittelt wurde, kann ich noch nicht genau sagen. Wie es aussieht, ist mir da ein schwerer Fehler unterlaufen“, gibt Matzke schuldbewusst zu.

Teure Strafen drohen

Ein Fehler, der den Rumelnern im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen kommen könnte. Dabei sind die zwei Punkte, die – sollte nicht doch noch eine andere Lösung gefunden werden – an die Berliner gehen, noch das geringste Übel. „Wenn es ganz schlimm kommt, müssen wir die Stornierungskosten des Berliner Busses übernehmen und wohlmöglich kommt auch eine fette Strafe für Nichtantreten auf uns zu. Die beträgt 2000 Euro. Das wäre bitter“, erzählt Freddy Gies geschockt. Der angebotene Tausch des Heimrechtes und einen Spieltermin im Frühjahr haben noch nicht zu einer Lösung der verzwickten Lage geführt. Der RTV hofft weiter.

Sandra Goldmann

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