Riesige Vorfreude beim ASCD

So etwas wie ein Weckruf: Nach dem Zittersieg im ersten Viertelfinalspiel in Plauen gaben Philipp Kalberg (links) und seine Teamkollegen gegen Waspo Hannover richtig Gas.
So etwas wie ein Weckruf: Nach dem Zittersieg im ersten Viertelfinalspiel in Plauen gaben Philipp Kalberg (links) und seine Teamkollegen gegen Waspo Hannover richtig Gas.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Zum neunten Mal in Folge treffen die Duisburger im Finale um die Deutsche Meisterschaft auf Spandau 04. In knapp zwei Wochen geht’s los.

Duisburg..  Die Vorfreude ist schon jetzt riesig. Am 10. Juni steigt das erste Spiel in der Finalserie um die Deutsche Wasserball-Meisterschaft. Nach dem furiosen Halbfinalerfolg gegen Waspo 98 Hannover darf sich der ASC Duisburg nun also wieder mit ein Wasserfreunden Spandau 04 messen – zum neunten Mal in Folge.

Knapp 300 Fans hatten ihr Kommen auf der Facebook-Seite des ASCD bereits gestern angekündigt. Als Dank spendierten die Amateure einem glücklichen Gewinner ein signiertes T-Shirt. Die Mannschaft von Trainer Arno Troost setzt im Finale gegen den Dauerrivalen von der Spree auf die geballte Unterstützung der großen Wasserballgemeinde. Sportlich rechnen sich die Duisburger wieder etwas aus. Die überzeugenden Auftritte gegen Hannover haben Mut gemacht.

Real gibt sich kämpferisch

Dass das Team noch im Viertelfinale bei Neuling Plauen seine liebe Mühe hatte, erweist sich möglicherweise im Nachhinein als wichtiges Puzzleteil im Saisonendspurt. „Das war vielleicht der Weckruf, den wir gebraucht haben“, meint auch Kapitän Julian Real, der sich vor dem Finale erneut kämpferisch gibt. „Spandau hat seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr bei uns gewonnen. So soll das auch bleiben. Es wird nichts verschenkt“, verspricht der Nationalspieler. Ohnehin glaubt Real, dass das Duell mit Hannover ein Vorteil vor dem Aufeinandertreffen mit den Berlinern sein könnte. „Wir hatten im Vergleich zu Spandau eine schwere Aufgabe im Halbfinale. Somit sind wir vielleicht etwas mehr im Play-off-Modus.“

Knapp zwei Wochen haben die Jungs von der Wedau nun noch Zeit, um sich den letzten Schliff zu verpassen. Für den Geschmack von Arno Troost hätte es nach der Serie gegen Waspo auch schneller losgehen dürfen:„Für mich ist das eine zu lange Pause. Mir wäre es lieber, es würde zügig weitergehen.“ Stattdessen müssen Troost und Co. nun eben versuchen, die gute Leistung zu konservieren. „Aber wir werden die Zeit bestens nutzen. Da sind noch immer Baustellen und wir können noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen. Wir freuen uns jedenfalls auf Spandau.“ Wie gesagt, die Vorfreude ist riesig.

Nach dem Auftaktspiel am Mittwoch, 10. Juni, 20 Uhr in Duisburg geht es für die Partien zwei und drei nach Berlin. Gespielt wird am Samstag, 13. Juni, um 16 Uhr sowie am Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr. Sollte die Best-of-Five-Serie dann noch nicht entschieden sein, geht es am Mittwoch, 17. Juni, 20 Uhr in Duisburg weiter. Ein fünftes Spiel würde am Samstag, 20. Juni, um 16 Uhr erneut in Berlin stattfinden.