Rheinland Hamborn kann für Spannung sorgen

Neue Spannung oder mögliche Vorentscheidung: Im Spitzenkampf der Fußball-Bezirksliga-Gruppe 6 ist morgen fast alles denkbar.

Blau-Weiß Oberhausen – Rheinland Hamborn: Für Rheinland ist das Duell beim Spitzenreiter die vielleicht letzte Chance, noch einmal ein Wort um den Aufstieg mitzureden. Mit einem Sieg würde der Dritte auf fünf Punkte heran kommen. „Unser Team ist top“, weiß Trainer Meric Elgalp um die eigene Stärke, „aber Blau-Weiß lässt einfach keine Punkte liegen. Es wird Zeit, dass sich das ändert.“ Bis auf Dejan Orlovic (Muskelfaserriss) sind alle an Bord.

DJK Vierlinden – Viktoria Buchholz: Michael Roß drückt Rheinland die Daumen. Jedoch profitiert die Viktoria nur, wenn sie Vierlinden bezwingt. Dann wäre der Vier-Punkte-Abstand auf Blau-Weiß, den sich Buchholz mit dem 1:4 gegen Möllen zerstört hat, wieder hergestellt. „Solche Fehler wie im letzten Spiel dürfen uns nicht noch einmal passieren“, will sich der Coach nicht von Rheinland einholen lassen. Kapitän Daniel Müller ist wieder dabei, Markus Raue (privat) fehlt. Ahmet Tutal freut sich indes, wieder auf seinen Top-Torjäger zurückgreifen zu können. In den letzten vier Spielen ohne Beno Koncic gelang der DJK kein Sieg. „Wir müssen aber auch nicht vier Tore schießen, um zu gewinnen, sondern unsere Fehler abstellen“, so der Coach.

Schwarz-Weiß Alstaden – SV Genc Osman: Seit sieben Spielen ist Genc ungeschlagen, allerdings sprangen zuletzt „nur“ zwei Remis raus. Gegen den Vorletzten, der allein in den letzten fünf Partien 41 Gegentore gefangen hat, sollte das Team von Ilyas Basol wieder auf die Erfolgsspur kommen.

TuRa 88 Duisburg – Adler Osterfeld: Nach drei Spielen ohne Sieg hofft TuRa wieder auf einen Dreier, zumal Trainer Sakis Papachristos den Klassenerhalt mit zehn Punkten Vorsprung noch nicht in trockenen Tüchern sieht. Gegen den seit sechs Spielen ungeschlagenen Fünften ist ein Sieg aber keine leichte Aufgabe.

Glückauf Möllen – Meiderich 06/95: Nach der Pleite gegen Königshardt hofft Trainer Ralf Gemmer, den nächsten Konkurrenten im Abstiegskampf und direkten Tabellennachbarn zumindest auf Abstand halten zu können. „Wir wollen den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand haben. Dazu müssen wir unsere individuellen Fehler abstellen.“

Mülheim 07 – Hamborn 07: Sein eigenes Team sieht Haluk Piricek mit Platz vier im Soll. „Wir wollen die Saison unter den ersten Fünf beenden und es sieht gut aus“. Der Blick des Trainers gilt aber auch der fast schon abgestiegenen Reserve in der Gruppe 5. „Nach oben und unten geht bei uns nicht mehr viel. Wir werden einige Leistungsträger an die Zweite abstellen.“

Gruppe 5: Hamborn 07 II – DJK Altenessen: Für Andreas Kubinski wäre es ein Segen. Denn vor allem vermisste der Trainer beim 3:4 gegen Phönix Essen nach eigener 3:1-Führung Leader im Team, die Verantwortung übernehmen.