RESG ohne Kulossek

Am vergangenen Samstag rollte André Kulossek noch mit seinen Teamkollegen in die Halle Beckersloh ein. Gespielt hat der Kapitän der RESG Walsum im ersten Play-off-Viertelfinale der Rollhockey-Bundesliga gegen die ERG Iserlohn dann aber nicht; nach seiner Verletzungspause sollte er noch geschont werden, um dann heute im zweiten Duell mit den Sauerländern in deren Hemberghalle (15.30 Uhr) angreifen zu können. Diesen Plan von Trainer Günther Szalek durchkreuzte der „Geier“ nun aber. „Leider hat er am Dienstag beim Training bekannt gegeben, dass er nicht mehr zur Verfügung stehen wird.“

Die privaten Beweggründe, die der Führungsspieler angab, kann Szalek „aus menschlicher Sicht“ nachvollziehen: „Als Trainer finde ich das allerdings sehr schade.“ So wird voraussichtlich Philipp Kluge die Binde beim Versuch tragen, nach der 2:7-Pleite in eigener Halle das scheinbar Unmögliche noch möglich zu machen und mit zwei Siegen den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.

„Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir am Sonntag noch einmal nach Iserlohn fahren dürften. Aber wichtig ist mir vor allem, dass wir ein gutes Spiel abliefern“, so Günther Szalek. Als dritter Kontingentspieler wird statt Nuno Rilhas diesmal José Barreto mitwirken. Alexander Nottebohm fehlt, dafür ist Stefan Jostmeier wieder dabei. Ein drittes Spiel würde morgen ebenfalls um 15.30 Uhr in der Hemberghalle stattfinden.