RESG ist in Iserlohn zu Gast

Endlich wieder aufstehen – so heißt die Devise für Christopher Berg und seine Teamkollegen nach zuletzt drei Niederlagen.
Endlich wieder aufstehen – so heißt die Devise für Christopher Berg und seine Teamkollegen nach zuletzt drei Niederlagen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Walsumer müssen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder in die Spur finden. Trainer Detlef Strugala trifft auf seinen Ex-Klub.

Duisburg..  Drei Niederlagen in Folge – es liegt nah, von einer Krise bei der RESG Walsum zu sprechen. „Wie immer man es nennen will – wir sind einfach noch immer nicht so richtig reingekommen“, sagt Detlef Strugala, Trainer des deutschen Rollhockey-Rekordmeisters, der auf ein Ende der schwarzen Serie ausgerechnet bei seinem langjährigen Klub ERG Iserlohn hofft. Die Partie im Sauerland beginnt am Samstag um 15.30 Uhr.

„Wenn ich sagen würde, dass dies für mich kein besonderes Spiel ist, würde ich lügen“, so Strugala, der insgesamt drei Amtszeiten als ERGI-Trainer absolvierte und für zahlreiche Titelgewinne verantwortlich war. Sein „Ziehsohn“ damals: Carlos Nunez, der als 18-Jähriger 2002 aus Argentinien kam und heute die klare Führungspersönlichkeit im Iserlohner Team ist. „Ich freue mich darauf, viele alte Freunde zu treffen“, sagt Strugala.

Letztlich muss es allerdings sein Ziel, diesen Freunden die zwei Punkte zu stibitzen, die die RESG mittlerweile dringend mal auf ihrem Konto benötigen würde. „Es ist doch klar, dass jedes Spiel, das man verliert, am Selbstvertrauen nagt. Deshalb können wir im Moment auch nicht nach oben schauen, sondern müssen erst einmal den Abstand nach unten anwachsen lassen“, so Strugala. Vier Punkte sind es zum Valkenswaardse RC auf Platz neun, der allerdings noch ein Spiel mehr auszutragen hat. Platz zehn und damit der Abstieg sollte wirklich kein Thema sein, aber schon das Verpassen der Play-offs wäre eine Art Super-GAU für die Roten Teufel.

Immerhin sieht es personell endlich einmal besser aus. „Ich konnte am Dienstag erstmals quasi mit dem kompletten Kader trainieren“, sagt der Coach – abgesehen vom langzeitverletzten Kapitän André Kulossek. Pedro Queiros ist aus Portugal zurückgekehrt. Dort hat er sich beim HC Braga fitgehalten und daher eine Form mitgebracht, in der er auf Anhieb in den Spieltagskader zurückkehrt. Ein Kontingentspieler muss daher zuschauen – die Wahl fiel auf Oldie Nuno Rilhas. „Das ist mir sehr schwergefallen“, meint Detlef Strugala, der dementsprechend von Felipe Sturla und José Barreto eine Leistungssteigerung erwartet.