RESG ist ausgeschieden

ERG Iserlohn –
RESG Walsum 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 Costa (9.), 2:0 Pereira (26.), 2:1 Sturla (33.), 3:1 Nunez (38.).

Das war’s dann mal wieder. Wie in den vergangenen Jahren ist die Rollhockey-Saison für den deutschen Rekordmeister RESG Walsum bereits nach dem Play-off-Viertelfinale beendet. Nach dem 2:7 in eigener Halle wurde auch das zweite Spiel bei der ERG Iserlohn verloren – mit 1:3 (0:1) zwar wesentlich knapper, aber auch dafür konnten sich die Roten Teufel am Ende des Tages nichts kaufen.

Das, was Trainer Günther Szalek sehen wollte, boten ihm seine Spieler allerdings: eine eindeutige Leistungssteigerung gegenüber der Heimpleite. So machte er das Ausscheiden dann auch teilweise an anderen Faktoren fest: „Ich hätte niemals gedacht, dass Schiedsrichter eine Partie entscheiden können.“ Das Gespann Feiteira/Niestroy sorgte dafür, dass die RESG in den letzten sieben praktisch in andauernder Unterzahl agierte, nachdem es vier Blaue Karten gegen Felipe Sturla (42. und 49.), Pedro Queiros (42.) und Philipp Kluge (44.) setzte. Die fälligen Penaltys parierte Tobi Wahlen allerdings allesamt.

An eine mögliche Aufholjagd war dadurch aber nicht mehr zu denken. Zuvor hatte Szalek seine Mannschaft auf Augenhöhe gesehen, wobei aber auch einmal mehr die schlechte Chancenverwertung ein mögliches drittes Spiel verhinderte. Nur Felipe Sturla war zum zwischenzeitlichen 1:2 nach 33 Minuten erfolgreich.