Reiter freut sich über die enge Bindung
20.11.2009 | 18:50 Uhr 2009-11-20T18:50:00+0100Wenn die Kicker des MSV Duisburg II heute um 14.30 Uhr die TSG Sprockhövel empfangen, sollte nach 16 absolvierten Partien rein rechnerisch der 17. Spieltag der NRW-Liga anstehen – doch der fand bereits vor einer Woche statt.
Stattdessen steht der dritte Spieltag auf dem Programm. Grund für die Verlegung ist die nachträgliche Aufnahme des SV Schermbeck in den Spielplan, nachdem der SVS erfolgreich gegen den Ausschluss geklagt hatte.
Wären die Zebras nach dreiwöchigem Spielbetrieb auf den Aufsteiger getroffen, die Vorzeichen wären nur schwer abschätzbar gewesen. Nach 16 Partien sind sie umso deutlicher. Wenn der Tabellendritte, der erst ein Heimspiel verloren hat, den Vorletzten empfängt, der sechs Niederlagen in Folge im Gepäck hat, sollte es eine klare Angelegenheit werden. Doch auch wenn der MSV zumindest in der Heimtabelle mit einem Sieg den Sprung auf Platz eins schaffen kann, warnt Markus Reiter vor „einer schwierigen Aufgabe, in der wir erst einmal Stabilität beweisen müssen.”
Der Coach spricht damit auch Spieler aus der zweiten Reihe an, die vermehrt zum Einsatz kommen dürften. Denn durch die Personalnot bei den Profis vor dem Spiel in Fürth ergibt sich nun die Premiere, „dass wir Spieler nach oben abgeben müssen. Aber das ist ja auch unsere Aufgabe.” Reiter freut es, dass Profi-Coach Milan Sasic die Ankündigung der engen Bindung zum Nachwuchs bereits mit dem gemeinsamen Trainingsspiel unter der Woche umgesetzt hat. Dabei haben die Amateure eine Halbzeit lang „gar nicht schlecht gegen die Profis gespielt”, so Reiter, der seinem Mittelfeldspieler Athanasios Tsourakis „überhaupt keine Schuld” am Außenbandteilabriss von Profi-Verteidiger Frank Fahrenhorst gibt: „Das war ein ganz normaler Zweikampf.”
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