Raffelbergerinnen stehen an der Spitze

Gut gespielt, aber verloren – der Hockey-Oberligist Club Raffelberg steckt in der Lernphase. Die Damen dagegen haben in der Regionalliga zwei Siege eingefahren.

Männer; Oberliga:

HC Essen 99 –
Club Raffelberg 2:1 (1:0)

CR: Uelsmann.

Kurioser hätte das Spiel kaum beginnen können. Sechs Sekunden waren absolviert, als die Raffelberger den Ball verloren und das 0:1 kassierten. „Das war richtig bitter“, so CR-Trainer Mark Spieker. Schon in der ersten Halbzeit hatte das stark verjüngte Duisburger Team die Chance, das Spiel auszugleichen und sogar zu drehen. Stattdessen erhöhte Essen nach der Pause auf 2:0, ehe Raffelberg nach einer kurzen Ecke durch Jonas Uelsmann erfolgreich war. „Mit dem Auftritt der Mannschaft kann man zufrieden sein, aktuell sind Mannschaften wie der HC Essen aber einfach wettkampfstabiler. In defensiven Zweitkämpfen sind wir noch zu naiv. Wir müssen lernen, mit in solchen Partien die Dinge auch spielerisch zu lösen.“

Frauen; Regionalliga:

Club Raffelberg –
DS Düsseldorf 3:0 (1:0)

CR: Bock, Anneke Maertens, Helmrich.

Gegen den Tabellenletzten hatten die Duisburgerinnen weniger Probleme mit dem Gegner als mit dem eigenen Platz. „Der ist genäht worden – nur nicht so gut. Bei Ecken haben wir dadurch einige Bälle verstoppt“, so Trainerin Susi Wollschläger. Durch die Tore von Judith Bock, Anneke Maertens und Laura Helmrich übernahmen die Raffelbergerinnen die Tabellenführung.

HC Essen 99 –
Club Raffelberg 1:4 (0:3)

CR: Vieregge, Schifferings, Hiepen, Anneke Maertens.

Und diesen Spitzenplatz verteidigten die Duisburgerinnen – wenn auch so knapp wie möglich. Denn der CR und Leverkusen sind punkt- und tordifferenzgleich. Die mehr geschossenen Tore geben den Ausschlag für Raffelberg. „Wir halten den Druck auf Leverkusen hoch“, sagte Susi Wollschläger nach dem souveränen Sieg in Essen. „Nach dem 4:0 haben wir die Zügel etwas schleifen lassen. Nun warten alle auf das direkte Duell, aber wir denken erst einmal von Spiel zu Spiel.“
Marie Weber, Charlotte Lind und Mia Stratmann haben den Sprung in die U-14-WHV-Auswahl geschafft.