Raffelberg gleich zweimal gegen Dortmund

Der Club Raffelberg spielt am Sonntag gegen Eintracht Dortmund – das gilt für die Herren in der Hockey-Oberliga um 12 Uhr ebenso wie für die Damen, die zwei Stunden später in der Regionalliga an der Reihe sind und den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga machen wollen.

Frauen; Regionalliga: Club Raffelberg – Eintracht Dortmund (So., 14 Uhr): Mit einem Tor Vorsprung auf die punktgleichen Leverkusenerinnen führt der CR die Regionalliga an. Doch bevor es an Fronleichnam zum direkten Duell der Kontrahenten kommt, spielen die Aufstiegsaspiranten gegen Teams aus dem Keller. Leverkusen muss zum Tabellenletzten DS Düsseldorf; der CR trifft auf den Vorletzten. Von außen betrachtet geht es also um die Höhe des Sieges, um bei einem Remis im Spitzenspiel in der besseren Ausgangslage zu sein. Doch ganz so einfach ist es nicht. „Im Hinspiel haben wir nach einer 2:0-Führung noch den Ausgleich kassiert und am Ende nur knapp mit 3:2 gewonnen“, mahnt Trainerin Susi Wollschläger. Den Gegner gilt es also ernstzunehmen. Genau das macht der CR. „Lina Vieregge hat das letzte Spiel der Dortmunderinnen beobachtet“, berichtet Wollschläger. Der CR geht nicht nur so gut wie komplett in dieses Spiel – sondern auch mit viel Selbstbewusstsein. „Wir haben zuletzt gut gespielt und viele Tore erzielt.“ Auch Dortmund trifft im Vergleich zu den anderen Kellerkindern häufig – hat bislang aber auch mit 47 Gegentreffern klar am häufigsten hinter sich greifen müssen.

Männer; Oberliga: Club Raffelberg – Eintracht Dortmund (So., 12 Uhr): Auch die Männer der Eintracht belegen den vorletzten Rang. „Allerdings halte ich das Team für stärker als die Dortmunder HG und Kahlenberg II. Daher überraschen die nicht so guten Ergebnisse in der Rückrunde“, so CR-Trainer Mark Spieker. Auch er will mit seinem jungen Team einen Dreier einfahren. „Unser Tempo ist gut. Wir erspielen uns viele Chancen – das Manko ist bislang die Torausbeute. Gegen Kahlenberg hätten wir doppelt so viele Tore erzielen müssen. Es geht weiterhin darum, an unserer Konstanz zu arbeiten.“ Marwin Füten ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dabei. Auch Dennis Laue droht auszufallen.
Auch im Nachwuchs läuft es gut: Beim Pfingstturnier des SC Frankfurt 80 landeten die Raffelberger C-Mädchen ganz vorne; die B-Mädchen wurden Zweiter, die A-Mädchen Vierter. Auch die A-Knaben landeten auf Rang vier. Die C-Knaben belegten Rang sechs. Bei einem Turnier der U-16-Nationalmannschaft bekamen Pia Maertens und Torhüterin Johanna von dem Borne gute Kritiken. Das DHB-Team wurde durch ein 3:0 gegen Belgien, ein 6:0 gegen Australien und ein 1:1 gegen die Niederlande Turniersieger. Beim deutsch-französischen Jugendwerk kam Lucie Hiepen im deutschen U-18-Team zum Einsatz. Dabei gab es drei Siege gegen Frankreich (5:1, 4:0, 2:0).