PSV muss Witten die Tabellenführung überlassen

SU Witten-Annen –
PSV Duisburg 10:4

PSV-Siege: Lara Reimann, Anne Sophie Jura (je 2).

Der Höhenflug dauerte eine Woche. Die Judo-Frauen des PSV Duisburg, nach dem 9:5-Sieg über die PSG Brandenburg im ersten Bundesliga-Kampf der Vereinsgeschichte auf Anhieb Tabellenführer, mussten bei ihrer ersten Auswärtsaufgabe in der Eliteklasse eine deutliche Niederlage hinnehmen. Bei der Sportunion Witten-Annen hieß es am Ende 4:10 aus Sicht der Gäste.

Die erste Runde im Wittener Sportzentrum am Kälberweg ging vergleichsweise schnell über die Bühne. Julia Malcherek (Klasse bis 70 Kilo) verlor ihren Kampf gegen Miriam Dunkel ebenso vorzeitig wie Carina Kersten (über 78) gegen Kristin Büssow, Sarah Küpper (bis 52) gegen Nieke Nordmeyer und Christina Ruschitzka (bis 57) gegen Merle Grigo. Nach diesem flotten 0:4-Rückstand gelang es erst Lara Reimann in der Klasse bis 63 Kilo, gegen Hannah Schorlemmer per Ippon den ersten Punkt des Tages zu holen. Anschließend verkürzte Anne Sophie Jura (bis 48) gegen Katharina Beck sogar auf 2:4, ehe sich Katriena Johnson (bis 78) Sarah Mäkelburg beugen musste.

Trainer Sebastian Heupp wechselte nach der Pause im zweiten Durchgang dreimal aus: Nun kamen Mareike Lanfermann (über 78), Evelien Cappaert (bis 52) und Julia Weikert (bis 78) zum Einsatz. An der Ausbeute änderte sich allerdings nichts: Erneut konnten nur Lara Reimann (nun gegen Sara Kesmen) und Anne Sophie Jura (gegen Miriam Schneider) Siege für die Duisburgerinnen einfahren. Von ihren Teamkolleginnen musste Christina Ruschitzka die knappste Niederlage hinnehmen: Zwei Sekunden standen noch auf der Uhr, als Merle Grigo der siegbringende Ippon gelang.

Trotz des deutlichen Ergebnisses gab es nachher wenigstens ein Lob vom Trainer des neuen Tabellenführers Witten: „Duisburg hatte eine richtig gute Mannschaft dabei – so, wie ich es erwartet hatte.“

Weiter geht es nun am Samstag, 23. Mai, an der Großenbaumer Allee mit dem Kampf gegen den JC 66 Bottrop.

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