PSV denkt über Umzug nach

Zu klein für nur einen Wettkampftag: Die Sporthalle an der Großenbaumer Allee war wieder Schauplatz des internationalen Judoturniers des PSV.
Zu klein für nur einen Wettkampftag: Die Sporthalle an der Großenbaumer Allee war wieder Schauplatz des internationalen Judoturniers des PSV.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Das 17. internationale Turnier an der Großenbaumer Allee war wieder ein Erfolg – doch dem Verband sind zwei Tage zu lang.

Duisburg..  Mit dem Verlauf des 17. internationalen Judo-Turniers für Jungen unter 16 Jahren durften die Verantwortlichen der Judo-Abteilung des PSV Duisburg zufrieden sein. Immerhin holte sich der Duisburger Lokalmatador und Medaillenhoffnung Daniel Dolzhko nach krankheitsbedingtem Ausfall im vergangenen Jahr diesmal den verdienten ersten Platz in der Kategorie bis 73 Kilogramm. Außerdem bekam Maximilian Trippel – neben seinem ersten Platz – den Technikerpreis des Nordrhein-Westfälischen Dan-Kollegiums (NWDK) vom Judo-Club Rüsselsheim (bis 43 kg) aus den Händen von NWDK-Präsident Edgar Korthauer.

Damit hatten die beiden Duisburger großen Anteil daran, dass der Landesverband NRW am Ende mit 31 Punkten als erfolgreichster Verband die Sporthalle der Gesamtschule Süd verließ. Brandenburg wurde wie im Vorjahr Zweiter.

Ob es den scheinbar ewigen Zweiten im kommenden Jahr gelingen wird, in Duisburg den Titel als bester Landesverband einzufahren, wird sich allerdings noch zeigen. Derzeit ist noch nicht sicher, ob und in welcher Form das wichtige Sichtungsturnier 2016 in Duisburg über die Bühne gehen wird.

„Der deutsche Judobund möchte das Turnier gerne auf einen Tag verkürzen. Das ist in Großenbaum aber nicht möglich, da wir hier nur Platz für vier Kampfmatten haben. Wir überlegen aber, das Turnier im kommenden Jahr nach Hamborn in die neue Vierfach-Sporthalle zu verlegen. Dort könnten wir mindestens einen Kampfplatz mehr zur Verfügung stellen“, möchte PSV-Abteilungsleiter Erik Gruhn den Nachwuchssportlern ungern einen früheren Turnierbeginn und ein späteres Ende im Duisburger Süden antun. Schließlich waren am vergangenen Wochenende 330 Teilnehmer der Jahrgänge 2000 bis 2002 – eine Rekordzahl – nach Großenbaum gereist. Die nötige Zahl an Wettkämpfen wäre nur an neuer Stätte in einem Tag zu stemmen.

Nachwuchs-Bundestrainer Bruno Tsafak, der im Anschluss noch ein Judocamp in der Sportschule Wedau abhält, würde sich über einen kürzeren Wettkampf freuen: „Während die Jungs hier noch kämpfen, können die Mädchen bereits gezielt trainieren. Außerdem würden unsere Nachwuchshoffnungen einen Tag weniger in der Schule fehlen.“

Ob, wo und wann in Duisburg im kommenden Jahr das Turnier steigen wird, wird sich nach Ansicht von Erik Gruhn bis Mitte des Jahres entscheiden. Dann müssen auch die Ausschreibungen für den Wettkampf ausgegeben werden.