Pokalaus nach Roter Karte

RSC Darmstadt –
RESG Walsum 6:4 (2:2)

Tore: 0:1 Boogers (13.), 0:2 Queiros (18.), 1:2, 2:2, 3:2 Hack (18., 19., 28.), 4:2 Gonzalez (34.), 4:3 Kluge (45.), 4:4 Queiros (47.), 5:4 Hack (50.), 6:4 Gonzalez (50.).

Die RESG Walsum, ihre impulsiven Leistungsträger aus Portugal und die deutschen Schiedsrichter – ein offenbar nie endendes Thema. Nach Flavio Silva in der Vorsaison steht nun Pedro Queiros im Blickpunkt: Die Rote Karte gegen ihn erwies sich im Viertelfinalspiel des DRIV-Pokals beim RSC Darmstadt als spielentscheidend. Die Gastgeber nutzten ihre Überzahl in der Schlussphase, um zum 6:4 (2:2)-Sieg zu kommen.

Queiros hatte gerade in einer umkämpften Partie den 4:4-Ausgleich für die Gäste erzielt, ehe er Augenblicke später in eine Zwistigkeit mit RSC-Torjäger Max Hack geriet. Was da passierte, schilderte RESG-Pressesprecher Marcel Faßbender so: „Pedro Queirós bekam nach einem vermeintlichen Foul an Hack eine blaue Karte. Hack nahm den leichten Rempler gerne an und Queirós musste vom Feld. Es bestand auf Seiten von Queirós weiterhin Diskussionsbedarf, den die Schiedsrichter allerdings mit einer glatten Roten Karte unterbunden haben.“ Weil Trainer Günther Szalek dies nicht fassen konnte und auf das Unparteiischengespann Schäfer/Goldhausen einredete, gab’s für ihn den blauen Karton obendrauf, den ein Spieler absitzen musste. Die Folge: Es standen nur noch zwei Walsumer Akteure auf dem Feld. Diese hielten eineinhalb Minuten dagegen, ehe Hack dann das entscheidende 5:4 erzielte.

Günther Szalek gab sich nach seiner ersten Niederlage kämpferisch: „Meiner Meinung nach ist Walsum momentan mit normalen Mitteln nicht zu schlagen.“