OSC Rheinhausen steckt tief im Abstiegskampf

In der Schach-Regionalliga steckt der OSC Rheinhausen weiter im Abstiegskampf. Bei der SG Hochneukirch mussten sich die Rheinhauser mit 3:5 geschlagen geben. Obwohl der OSC stark ersatzgeschwächt und mit einem Spieler weniger antrat, lag ein Erfolg in Reichweite, aber letztendlich wurden an mehreren Brettern die Chancen nicht genutzt. Die Siege von Prusoth Vijayakumar und Carsten Prokop reichten am Ende nicht, da lediglich Eugen Heinert und Tobias Bormann jeweils einen halben Zähler hinzufügen konnten. Alex Heinert, Kai-Uwe Lotz und Carsten Reisloh gingen leer aus.

In der Bezirksklasse A erkämpfte sich die ebenfalls in Unterzahl angetretene vierte Mannschaft des OSC mit einem 3:3-Unentschieden beim Aufstiegskandidaten ESK Wedau/Bissingheim II ihren ersten Punkt, bleibt jedoch auf dem letzten Tabellenplatz. Helmut Klaus und Immo Angermann mit Siegen sowie Johannes Kerkhoff und Lothar Müller, die remis spielten, sorgten für diese Überraschung. Lediglich Alfred Oberst musste sich geschlagen geben.

In der gleichen Spielklasse verpasste die fünfte Rheinhauser Vertretung bei ihrer 2,5:3,5-Niederlage bei Meiderich 23 nur knapp eine Überraschung. Jeremiah Hörle und Maurice Goldmann konnten ihre Partien für sich entscheiden. Zusammen mit dem Remis von Oguzhan Kaypak reichte dies jedoch nicht, um die Niederlagen von Joshua Hörle, Christian Roth und Kai Jedamczik zu kompensieren.

Der Bezirks-Dähnepokal war eine Erfolgsgeschichte für OSC-Spitzenspieler Eugen Heinert. Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft gewann er auch diesen Titel und sicherte sich erstmals auf Bezirksebene das Double. Nachdem er im Halbfinale seinen vermeintlich härtesten Konkurrenten Werner Zielinski (SG Meiderich/Ruhrort) ausgeschaltet hatte, traf er im Finale auf Marc Eickholt (ESK Wedau/Bissingheim), gegen den er bereits auf dem Weg zum Bezirkstitel den entscheidenden Sieg errungen hatte. Heinert hatte das Glück auf seiner Seite, da der Wedauer eine Gewinnmöglichkeit nicht nutzen konnte.