OSC Löwen und TVA II laufen der Musik hinterher

Die Handballerinnen der OSC Löwen Duisburg blieben immer wieder in der Abwehr des VfL Rheinhausen hängen.
Die Handballerinnen der OSC Löwen Duisburg blieben immer wieder in der Abwehr des VfL Rheinhausen hängen.
Foto: FUNKE Foto Services
Der VfL Rheinhausen gewinnt das Derby gegen Hambornerinnen sicher. Frank Meese wird ab der neuen Saison Trainer der Aldenrader Reserve.

Duisburg..  Es bleibt dabei – in der Frauenhandball-Verbandsliga bekommen die OSC Löwen Duisburg und der TV Aldenrade II kein Bein auf die Erde. Während die OSC Löwen, dann wieder als Hamborn 07, für die Landesliga planen müssen, können die Walsumerinnen von Glück sagen, dass es durch den Rückzug des ASV Süchteln nur noch einen sportlichen Absteiger gibt.

VfL Rheinhausen –
OSC Löwen Duisburg 28:13 (11:5)

VfL: Henke (6), Janßen, Armbruster (je 4), Pelzer, Tummes, Hering (je 3), Leinichen, Cleven.
OSC Löwen: Hausmann, Nick (je 3), Schümann, Bode, Brandes (je 2), Adamsky.

Der Sieg der Bergheimerinnen im Derby gegen die OSC Löwen war souverän und deutlich, aber auch kein spielerisches Glanzstück. „Wir haben nur sehr schleppend in die Partie gefunden“, sagte VfL-Trainer Michael Peter. „Zudem haben wir wirklich viel verballert.“ Dennoch lagen seine Spielerinnen nach rund 25 Minuten deutlich mit 11:2 vorne. Danach kehrte der Schlendrian ein, sodass in den verbleibenden fünf Minuten bis zur Pause kein Tor mehr gelang und die Hambornerinnen auf 5:11 herankamen. „Ich habe den Mädels gesagt, dass wir nach der Pause noch einmal zehn Minuten Gas geben müssen, das hat geklappt.“ Der VfL zog bis zur 40. Minute auf 20:6 davon. „Da Christin Janßen, früher Kracheel, in die Flitterwochen reist und Nadine Harder schwanger ist, fehlen mir zwei Kreisläuferinnen, sodass wir da umdisponieren müssen. Wir haben die letzten 20 Minuten dazu genutzt, das zu üben“, so Peter. Sein Gegenüber Ulf Peters sagte: „In der ersten Halbzeit hatten beide Teams eine hohe Fehlerquote. Wir haben versucht, einem Team mit vielen ehemaligen Oberliga-Spielerinnen Paroli zu bieten. Und das ist uns ab der 40. Minute auch gut gelungen.“ Ein Sonderlob gab es für Torhüterin Lisann von Barany. „Sie ist noch B-Jugendliche und macht das richtig gut“, sagte Peters.

SSV Gartenstadt –
TV Aldenrade II 37:21 (21:14)

TVA: Völlings (5), Sarah Stratmann (4), Rath (3), Loy, Baum, Steffi Klaude, Tielmann (je 2), Reinke.

Heidi Kutsch war niedergeschlagen. „Das Spiel war so, wie es das Ergebnis schon sagt. Dabei wäre es selten so leicht gewesen, etwas auf Gartenstadt mitzunehmen – so komisch das bei einer Niederlage mit 16 Toren klingt“, sagte die scheidende Walsumer Trainerin. „Bei 37 Gegentoren brauchen wir auch nicht über die Leistung in der Defensive zu reden.“ Zudem schlugen die bekannten technischen Defizite zu Buche.

TV Aldenrade II: Frank Meese folgt auf Heidi Kutsch

Der TV Aldenrade II steht vor einem Umbruch – denn Trainerin Heidi Kutsch wird die Walsumer Verbandsliga-Reserve zum Saisonende verlassen. Ihr Nachfolger steht bereits fest: Vom Landesligisten Adler Bottrop wird Frank Meese (43) zur Spielzeit 2015/16 an den Driesenbusch wechseln.

„Wir haben oft gegeneinander gespielt, zwei Jahre aber auch miteinander bei Hamborn 07“, so Michael Peter, sportlicher Leiter des TVA. „Ursprünglich stammt Frank von Hamborn 90.“ Mit den Bottroper Frauen schaffte er den Landesliga-Aufstieg. Zudem coacht er bereits die F-Jugend der JSG Hiesfeld/Aldenrade.