OSC Löwen II verpassen Erfolg gegen den Ersten

Trotz Niederlage zufrieden: OSC-Löwen-Coach Carsten Klottig.
Trotz Niederlage zufrieden: OSC-Löwen-Coach Carsten Klottig.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Martin Gräfen kehrt auf die VfL-Bank zurück und feiert Sieg in Mülheim. Die OSC-Löwen-Reserve spielte stark und schrammte nur knapp an einer Überraschung vorbei. VfB II punktet in Rhede.

Immerhin drei Punkte erkämpften die Duisburger Handball-Landesligisten am Wochenende. Die einzige Niederlage kassierte die SG OSC Löwen II gegen den Tabellenersten TV Jahn Hiesfeld II. Am kommenden Samstag steht mit dem Duell VfL Rheinhausen – SG OSC Löwen II das nächste Derby an.

SG OSC Löwen II –
TV Jahn Hiesfeld II 24:25 (11:13)

SG II: Julian Kamp (7), Yannick Kamp (6), Wolfhagen, van Deventer, Telohe (je 3), Krölls, Fenzel.

SG-Trainer Carsten Klottig sah ein tolles Spiel seiner jungen Mannschaft. „Wir haben uns mit diversen Fehlwürfen und verworfenen Siebenmetern selber geschlagen. Trotzdem haben wir mit nur einem Tor Differenz gegen den Tabellenersten verloren. Das ist doch insgesamt ein tolles Ergebnis“, war die Niederlage nach Ansicht des Übungsleiters zwar ärgerlich, aber für seine Schützlinge lehrreich. Vor allem SG-Torhüter Shahin Suleiman konnte sich auszeichnen. „Er hat bombastisch gehalten und uns auf diesem Wege mehrfach im Spiel gehalten“, so das Sonderlob vom Coach.

HSG Mülheim II –
VfL Rheinhausen 27:38 (12:20)

VfL: Woyt (9), Hüfken (9/4), Kowalewski (6), Gamalski (5), Brunotte, Nepicks (je 4), Petersen.

Endlich konnte der zuletzt erkrankte VfL-Trainer Martin Gräfen wieder seinen gewohnten Platz an der Seitenlinie einnehmen. Der Sieg gegen den Tabellenletzten lag zwar nicht (nur) am Rückkehrer, schließlich war er in den letzten Wochen von Sven Petersen sehr gut vertreten worden, sondern eher am Gegner. Wichtig und nötig war das Erfolgserlebnis aber allemal. „Die vergangenen Wochen haben wieder einmal deutlich gezeigt, dass der Umbruch weiterhin stattfindet. Die Ergebnisse waren aber schon besorgniserregend“, hatte der Trainer seine Spieler bereits im Dezember davor gewarnt, dass sein Team bei zu vielen Niederlagen in Bedrängnis geraten könnte. Am Samstag lief aber alles nach Plan. Zumindest im Angriff zeigten die jungen Spieler wieder einmal ihre ganze Stärke – auch auf taktischer Ebene. In der Defensive dagegen stabilisierten erneut zwei Altspieler die wackelige Abwehr.

HC TV Rhede –
VfB Homberg II 23:23 (9:16)

VfB II: Kanschat, Ostroga (je 6), Thiel (4), Dürdoth (3), Weigt (2), Lammert, Butry.

In der ersten Halbzeit hatten die Homberger das Spiel noch im Griff. Dabei waren gerade neun nominelle Landesligaspieler mit nach Rhede gereist. Der Rest kam aus der dritten Mannschaft. „Meine Jungs haben all das umgesetzt, was eigentlich schon für die Vorwoche geplant war. Nach der Pause hat Rhede dann aber umgestellt, sodass wir uns an der Deckung die Zähne ausgebissen haben“, war Trainer Christian Wetteborn wieder einmal mit Kampf und Zusammenhalt seiner Schützlinge zufrieden. Zusätzlich zur starken Rheder Mannschaft kam im zweiten Durchgang auch noch eine Menge Pech ins Spiel: Kurz vor Schluss kassierten die Gäste mehrere Zeitstrafen. Außerdem landete der Ball häufig am Aluminium statt im Tor.