OSC Löwen Duisburg in Wiesbaden unter Zugzwang

OSC-Trainer Jörg Förderer fordert zwei Siege aus vier Spielen, um den Abstieg zu vermeiden.
OSC-Trainer Jörg Förderer fordert zwei Siege aus vier Spielen, um den Abstieg zu vermeiden.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Handball-Drittligist spielt am Samstag beim Tabellenletzten und benötigt die Punkte für den Klassenerhalt

Duisburg..  Drei Wochen Pause liegen hinter den Drittliga-Handballern der OSC Löwen Duisburg – am Samstag kehrt der Liga-Alltag wieder ein. Und das mit einem äußerst wichtigem Spiel. Um 18 Uhr spielt das Team von Trainer Jörg Förderer an der Klarenthaler Straße beim Schlusslicht HSG VfR/Eintracht Wiesbaden.

Vor der Osterpause verließen die OSC Löwen mit einem Heimsieg über Gladbeck nach langer Zeit erstmals die Abstiegsränge. Die Rechnung von Trainer Jörg Förderer sieht so aus: Von den restlichen vier Spielen müssen die Duisburger zwei gewinnen, um die Klasse zu halten.

Den ersten Erfolg sollen die OSC Löwen am Samstag in Wiesbaden verbuchen. Der punktgleiche Konkurrent VfL Gladbeck spielt in eigener Halle gegen die SG Ratingen. Der Neusser HV, der zwei Punkte mehr als die Duisburger auf dem Konto hat, empfängt den TV Korschenbroich.

Hinspiel ist kein Maßstab

Von der Papierform her ist ein Sieg in der hessischen Hauptstadt Pflicht. Der Aufsteiger verlor vor einer Woche das Nachholspiel gegen Gummersbach II und dürfte damit die letzte Chance auf den Klassenerhalt verspielt haben. Das macht die Sache aus Sicht von Jörg Förderer aber nicht zwangsläufig einfacher: „Wiesbaden kann befreit aufspielen.“

Kein Maßstab ist für den Trainer das Hinspiel. Die OSC Löwen gewannen 33:19 und legten damals einen Klassenunterschied offen. Allerdings spielten damals auf Duisburger Seite noch Felix Handschke und Kevin-Christopher Brüren, und bei Wiesbaden war ein Schlüsselspieler verletzungsbedingt nicht dabei.

Flemmig kehrt in den Kader zurück

Die OSC Löwen fahren per Bus ohne Personalsorgen nach Wiesbaden. Im Gegenteil: Der Langzeitverletzte Robin Flemmig ist nach einigen Trainingseinheiten wieder im Kader und könnte zumindest Kurzeinsätze absolvieren.

Nach dem Wiesbaden-Spiel stehen für die Duisburger noch die Heimspiele gegen Zweitliga-Aspirant Ferndorf, gegen Lemgo II sowie das Auswärtsspiel in Korschenbroich auf dem Programm. Es könnte auf einen Krimi am letzten Spieltag gegen Lemgo hinauslaufen. Das macht die Personalplanungen nicht leichter. Förderer: „Solange unklar ist, in welcher Liga wir künftig spielen, bewegt sich kaum etwas.“