Nur Niederlagen für Duisburgs Verbandsligisten

Jasmin Baum traf dreimal für Aldenrades Reserve gegen Spitzenreiter Wülfrath.
Jasmin Baum traf dreimal für Aldenrades Reserve gegen Spitzenreiter Wülfrath.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Eintracht enttäuscht nach 19:25 in Aldekerk. TVA II und OSC Löwen unterliegen den Spitzenteams aus Wülfrath und Gartenstadt.

Duisburg..  Das lief diesmal gar nicht gut für die Duisburger Handballerinnen in der Verbandsliga: Da der VfL Rheinhausen spielfrei war, waren drei Mannschaften im Einsatz – und alle drei mussten vor der Karnevalspause eine Niederlage einstecken.

TV Aldekerk II –
Eintracht Duisburg 25:19 (12:11)

Eintracht: Boy (4), Verena Schild (4/4), Rahlfs, Carstens (je 3), Arend (2), Linnecken, Christina Schild, Höfer.

Eintracht-Trainer Uwe Kiel war merklich geknickt. „Wir sind alle ziemlich enttäuscht, weil wir uns für dieses Spiel viel vorgenommen hatten“, sagte der Coach. „Am Ende muss man aber sagen, dass wir nur zwischen der 20. und 52. Minute präsent waren. Und wenn man nur 19 Tore erzielt, verliert man so ein Spiel eben.“ In der „guten Phase“ des Spiels blieb die Eintracht am Tabellenvierten dran, verkürzte immer wieder auf ein Tor Rückstand, glich auch kurz nach der Pause aus. „Dann aber schlichen sich Fehler ein. Wenn der Gegner dann drei Tore dazwischen legt, ist es auch irgendwann vorbei.“ Derweil sollte in Kürze das Kreispokal-Viertelfinalspiel beim VfL Rheinhausen terminiert werden. „Es läuft auf den 24. oder 26. Februar hinaus“, so Kiel.

TV Aldenrade II —
TB Wülfrath 18:32 (6:19)

TVA: Linda Klaude, Baum (je 3), Gehrke, Winstermann, Völlings, Rath, Sarah Stratmann (je 2), Loy, Tielmann.

Schon vor dem Spiel war klar, dass nur ein mittelschweres Wunder reichen würde, um dem Tabellenführer Punkte abnehmen zu können. „Die Rollen waren klar verteilt und zehn Minuten lang haben wir das auch ordentlich gemacht“, sagt Trainerin Heidi Kutsch. „Allerdings darf man gegen eine Mannschaft wie Wülfrath nicht so zaghaft verteidigen, wie wir das gemacht haben.“ Zu der fehlenden Aggressivität kamen die bekannten Fehler hinzu; auch die Torausbeute war vor der Pause nicht gut. „In der zweiten Hälfte haben wir dann doppelt so viele Tore erzielt“, so die Trainerin. Nach dem spielfreien Wochenende geht es für Aldenrades Reserve gegen den Tabellenzweiten SSV Gartenstadt weiter.

SG OSC Löwen Duisburg —
SSV Gartenstadt 13:29 (7:15)

SG: Bode (4), Schümann (3), Hausmann (2), Nick, Demir, Chmielewski, Adamski.

Zwar mussten die Hambornerinnen erneut eine deutliche Niederlage hinnehmen, dennoch war Ulf Peters nicht gänzlich unzufrieden. „Das Hinspiel ging immerhin noch mit 9:35 verloren“, so der neue Trainer. „In den nächsten Wochen geht es darum, Spielzüge zu entwickeln. Das Umschaltspiel in Richtung Angriff muss sich verbessern, ebenso das Rückzugsverhalten.“ Sein junges Team hat Verstärkung bekommen. Die zuletzt inaktive Tina Arndt ist ins Team zurückgekehrt.