Nur Hannover war nicht zu knacken

In der Halle haben die Hockey-Damen des Club Raffelberg den direkten Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga – und damit in die zweithöchste Spielklasse – geschafft. Auf dem Feld geht es für die Duisburgerinnen am Wochenende weiter. Die Hinrunde ist noch nicht beendet. Nach erst fünf Spielen belegt der CR den vierten Platz; der Rückstand auf Rang eins beträgt aber nur zwei Punkte. Aktuell scheint es so, als würden in der Regionalliga der ETuF Essen, RTHC Bayer Leverkusen, Rot-Weiß Köln II und eben der CR den ersten Platz unter sich ausmachen.

Auf dem Niveau der 2. Bundesliga scheint sich der CR aber dank seiner zahlreichen Talente schon zu bewegen. Denn beim eigenen Turnier um den Skoda-Cup boten die Raffelbergerinnen starke Leistungen. Das Turnier begann für die Grün-Schwarzen mit einem glatten 4:1-Sieg gegen den Zweitligisten Bonner THV. Auch beim 3:1 gegen den Süd-Regionalligisten Hanauer THC hatte Raffelberg die Nase vorn. So standen am zweiten Turniertag gleich zwei Spiele gegen den Zweitligisten Hannover 78 an – erst als Vorrundenspiel, dann als Turnierfinale. Die erste Partie ging knapp mit 2:3 verloren. Auch im Finale zog der CR mit 0:2 den Kürzeren – und das, obwohl Raffelberg in beiden Fällen die klar tonangebende Mannschaft war. „Im ersten Spiel war Hannover vielleicht viermal in unserem Kreis, wir gefühlte 40 Mal – und im zweiten Spiel war das kaum anders“, so CR-Trainerin Susi Wollschläger. „Das war letztlich nicht so wild, weil wir gegen starke Teams wirklich gute Leistungen abgerufen haben. Und nach vier Spielen mit zweimal 30 Minuten Spielzeit war dann einfach auch die Kraft weg.“

Am Sonntag um 16 Uhr geht die zweite Hälfte der Feldsaison mit dem Topspiel bei Rot-Weiß Köln II weiter. Das Team aus der Domstadt hatte am Sonntag das Nachholspiel gegen Leverkusen mit 0:2 verloren. Der RTHC hat damit einen Punkt Vorsprung auf Raffelberg,