Nord-Cup soll noch größer werden

Rheinland Hamborn (grüne Trikots) scheiterte im Halbfinale mit 0:2 am 1. FC Dersimspor und wurde am Ende Vierter.
Rheinland Hamborn (grüne Trikots) scheiterte im Halbfinale mit 0:2 am 1. FC Dersimspor und wurde am Ende Vierter.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mehmet Coban plant für die Weihnachtszeit ein Turnier über zwei Tage. FSV gewinnt die erste Auflage im Neunmeterschießen.

Duisburg..  Wenn es nach Mehmet Coban geht, war das erst der Anfang. Der Funktionär, der seit über 20 Jahren im Duisburger Fußball tätig ist, hatte das am Samstag erstmals in der Halle an der Hamborner Straße ausgetragene Turnier um den Nord-Cup ursprünglich aus einer spontanen Idee heraus organisiert – der große Zuspruch sorgt nun dafür, dass daraus mehr werden könnte.

„Beim nächsten Mal wollen wir mit 20 Mannschaften über zwei Tage spielen. Geplant ist, dass wir alle Vereine aus Hamborn, Meiderich und Umgebung einladen“, so Coban, dessen Verein Karaman Duisburg als Ausrichter fungierte. Sein Plan: „Vielleicht klappt es ja über Weihnachten – im Vorfeld des Stadtpokals.“ Durchaus denkbar, dass ein Kick mit den besten Teams aus dem Norden mehr Zuschauer anlockt als die traditionelle Veranstaltung zu Jahresbeginn in Rheinhausen.

Hertha Hamborn fehlte

Die Premiere hatte noch mit kleineren Geburtswehen zu kämpfen. Etwas ärgerlich fand Coban, dass eine Mannschaft fehlte: Hertha Hamborn blieb dem Turnier ohne Absage fern. „Einen Tag zuvor habe ich noch jemand von Hertha getroffen. Hätte man mir das gesagt, hätten wir mit Sicherheit noch einen Teilnehmer gefunden“, so der Organisator. Stattdessen rückte kurzfristig eine zweite Mannschaft von Karaman ins Feld.

Einige ehemalige Hertha-Spieler und ihr Trainer Tino Nitto waren freilich schon anwesend – als zweite Mannschaft des SV Genc Osman, dem sie sich kurzfristig angeschlossen haben. „Wir haben so sieben, acht Leute von Hertha bekommen. Vorher war ungefähr die gleiche Anzahl an Spielern von uns zum FSV Duisburg gewechselt“, so Genc-Vorstandsmitglied Erkan Üstünay.

Die neue Kombination passte beim FSV offenbar besser, der das Turnier durch ein 3:2 nach Neunmeterschießen gegen den 1. FC Dersimspor gewann. Ebenfalls mit 3:2 siegte die DJK Vierlinden im Spiel um Platz drei gegen Rheinland Hamborn. In der Vorrunde mussten beide Karaman-Vertretungen, der SV Genc Osman, die Sportfreunde Marxloh, Rhenania Hamborn und der TSV Bruckhausen die Segel streichen.