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Noch zu wenig Abstand nach unten

29.12.2012 | 08:00 Uhr
Noch zu wenig Abstand nach unten
Tarkan Yerek (r.) soll in der Rückrunde einen Sprung nach vorn machen – erwartet sein Trainer Carsten Wolters.Foto: Möller

Duisburg.   Der ehemalige MSV-Profi hat mit den U-19-Junioren der Zebras in der Bundesliga ein wechselhaftes Halbjahr hinter sich. Abstand nach unten soll möglichst schnell vergrößert werden.

Mit dem bisherigen Abschneiden in der A-Jugend-Bundesliga ist Duisburgs U-19-Trainer Carsten Wolters nur bedingt zufrieden. „Es war ein wechselhaftes Halbjahr für uns“, sagt der langjährige MSV-Profi. Zu Saisonbeginn kassierten die Zebras vier Niederlagen hintereinander, standen schon früh unter Druck.

Nach einer Kurskorrektur folgte das 1:6-Debakel gegen Bayer 04 Leverkusen. Wolters änderte seine taktische Ausrichtung. Mit Erfolg: Tarkan Yerek & Co. punkteten auch gegen die höher angesiedelten Teams wie Bochum und Mönchengladbach. Kurz vor der Winterpause zeigte das Formbaromter wieder nach unten. Dem schwachen Auftritt beim 0:1 gegen Fortuna Köln folgte eine nahezu chancenlose Partie gegen den 1. FC Köln (0:2).

„Sofort Gas geben“

„Wenn wir gegen Fortuna Köln einen Dreier eingefahren hätten, dann wäre es aus meiner Sicht eine gelungene Hinrunde gewesen. Wir haben zwar zwischendurch von neun Begegnungen fünf gewonnen, aber so fiel die Ausbeute zu gering aus“, sagt Wolters. Mit 17 Zählern überwintern die Duisburger auf Rang zehn. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang beträgt sieben Punkte.

„Wir müssen zum Start im neuen Jahr sofort Gas geben und den Abstand nach unten vergrößern“, fordert Wolters, der auch eine Weiterentwicklung der Charaktere auf dem Platz sehen möchte. „Manche Spieler zeigen sich bei uns nicht, wenn es schlecht läuft. Manchmal fehlt das nötige Selbstbewusstsein und die Aggressivität, um dem Gegner ohne Arroganz klar zu machen: Wir können auch was! Natürlich haben wir nicht die Topspieler wie die großen Klubs, aber trotzdem können wir es jedem schwer machen, wenn alles passt“, so der U-19-Coach.

Einen Sprung nach vorne erwartet Wolters bei Tarkan Yerek und Janis Timm, bei dem er über eine Änderung der Spielposition nachdenkt. „Bei den beiden fehlt noch die nötige Konstanz. Von Stürmer Julien Rybacki kann auch mehr kommen, obwohl die reine Quote von elf Saisontreffern schon okay ist. In den Duellen gegen die Topteams bekommt Julien natürlich weniger Bälle. Da muss er einfach mehr tun, noch präsenter sein.“ Am 4. Januar 2013 bittet Carsten Wolters seine jungen Zebras zum Aufgalopp an die Westender Straße. Am 5. und 6. Januar schwärmt der komplette Kader dann zu zwei Hallenturnieren in Plettenberg und Frankenthal aus.

Thomas Tartemann



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