MSV verpflichtet Martin Dausch

Zwei Männer, eine Geste: Martin Dausch (li.) und Sören Brandy waren Anfang Januar bestens gelaunt, Beide werden im Frühjahr Vater. Jetzt trennen sich allerdings die Wege. Dausch trägt künftig Zebrastreifen.
Zwei Männer, eine Geste: Martin Dausch (li.) und Sören Brandy waren Anfang Januar bestens gelaunt, Beide werden im Frühjahr Vater. Jetzt trennen sich allerdings die Wege. Dausch trägt künftig Zebrastreifen.
Foto: imago/Matthias Koch
Was wir bereits wissen
Der Mittelfeldspieler löste seinen Vertrag beim 1. FC Union Berlin auf und ist derzeit unterwegs ins Trainingslager der Zebras.

Fußball-Drittligist MSV Duisburg erhält Zuwachs: Vom Zweitliga-Klub 1. FC Union Berlin wechselt Mittelfeldspieler Martin Dausch an die Wedau.

Der 28-Jährige erhält beim derzeiten Tabellensechsten, der in der Restrunde noch ins Aufstiegsrennen eingreifen will, einen Vertrag über eineinhalb Jahre plus Option. Dausch kam in der aktuellen Saison erst auf sieben Einsätze für die Köpenicker. In der vergangenen Saison lief der technsich versierte Mittelfeldspieler 23 Mal für Union Berlin auf, erzielte ein Tor und bereitete drei Treffer vor. Dausch kann sowohl in der Zentrale als auch im linken und rechten Mittelfeld eingesetzt werden.

Dausch begann seine Karriere beim FC Memmingen und wurde im Sommer 2006 vom VfB Stuttgart verpflichtet. Der Sprung zu den Profis gelang Dausch dort allerdings nicht, so dass er 2009 beim VfR Aalen anheuerte. Mit den Aalenern stieg Dausch 2012 in die 2. Liga auf. Gleich im ersten Saisonspiel landete Dausch mit dem VfR einen 4:1-Coup beim MSV Duisburg, zu dem er einen Treffer beisteuerte. 2013 wechselte der Routinier ablösefrei zu Union Berlin.

Sein Arbeitspapier beinhaltete eine beidseitige Verlängerungs-Option bis 2016. Eine leistungsbezogene Option besaß sogar bis 2017 für den Fall des Bundesliga-Aufstiegs Gültigkeit. Jetzt macht Dausch bei den Zebras zunächst einen Schritt zurück. Durchaus möglich, dass er in ein paar Monaten eine Etage höher auf seine Ex-Klubs Aalen und Union trifft...