MSV U23 will einen Heimsieg gegen Wuppertal einfahren

Profi Michael Gardawski wirkte zuletzt im Derby gegen den VfB mit – heute wieder?
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Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
In der Oberliga setzte es für die U-23-Kicker des MSV Duisburg bislang drei Niederlagen gegen den WSV. Team will die eigene Heimstärke auch in der Arena unter Beweis stellen.

Duisburg..  Aller guten Dinge sind sechs, könnte das Motto heißen, mit dem die Kicker des MSV Duisburg II heute Abend um 19.30 Uhr in die Oberliga-Partie gegen den Wuppertaler SV gehen. Schlagen konnten die Weiß-Blauen die Blau-Roten noch nicht. Zwei Remis sprangen zu Regionalliga-Zeiten gegen den WSV heraus, die letzten drei Partien in der Oberliga gingen verloren. Nun nimmt das Team von Manfred Wölpper den sechsten Anlauf im Spitzenspiel, in dem der Dritte dem Zweiten mit der Schauinslandreisen-Arena einen würdigen Schauplatz bietet.

Da gut 1000 Gästefans in Duisburg zu erwarten sind, droht den Meiderichern ein Auswärtsspiel in der eigenen Stadt. Kicker und Trainer hoffen auf lautstarke Unterstützung aus dem eigene Fanlager. Aber auch so ist Wölpper guter Dinge, Herr im eigenen Haus bleiben zu können. „Die Wuppertaler Fans werden in der Überzahl sein, aber wir sind sehr heimstark. Und ich hoffe, dass wir das auch in der Arena zeigen können.“ Zumal der Ball in Sachen Druck freilich bei den Kickern von der Wupper liegt. „Sie dürfen sich ja eigentlich nicht einmal ein Remis erlauben, wenn sie nicht wollen, dass Velbert weiter durchmarschiert“, weiß der MSV-Coach um den Vier-Punkte-Rückstand des aufstiegsambitionierten WSV auf den Spitzenreiter. „Wir können hingegen frisch, fröhlich, frei aufspielen. Und das Wuppertal etwas tun muss, könnte uns Räume geben.“

Dem Zufall Tür und Tor geöffnet

Der Trainer hofft nur, dass das windige Wetter dem Fußball nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht. Schon beim 1:1 in Homberg mussten sich seine Kicker durch Wind, Schlamm und Regen kämpfen. Davon hätten sie sich gut erholt, sagt Wölpper. „Aber bei dem aktuellen Sturm ist dem Zufall ja Tür und Tor geöffnet.“

Mit einem Sieg würde der MSV auf drei Zähler zum Zweiten aufschließen. Die Schwere dieser Aufgabe ist dem Trainer freilich bewusst. „Es ist eine sehr abgezockte Truppe, die mit Alex Thamm einen absoluten Leader in der Verteidigung und mit Marvin Ellmann und Dennis Schmidt zwei sehr gefährliche Torjäger hat. Viele der Jungs haben schon höher gespielt.“ Dem könnte der MSV einige Profis aus den eigenen Reihen entgegen stellen. Die genauen Personalien entscheiden sich aber stets erst kurzfristig. Fest steht, dass Tim Kallenbach wieder in der Mittelfeld-Zentrale mitmischen kann. Arne Kleinpaß (krank) fehlt.