MSV muss wohl improvisieren

Hinter dem Einsatz von Abwehrass Babacar M’Bengue gegen Düsseldorf steht noch ein Fragezeichen.
Hinter dem Einsatz von Abwehrass Babacar M’Bengue gegen Düsseldorf steht noch ein Fragezeichen.
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Was wir bereits wissen
U 23 der Zebras ist am Sonntag gegen TuRU Düsseldorf gefordert. Trainer Manfred Wölpper hofft, dass sein Team an die Partie in Baumberg anknüpft.

Duisburg..  Der Anfang ist gemacht. Mit dem 4:0-Sieg bei den Sportfreunden Baumberg kam der MSV Duisburg II zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Oberliga optimal aus den Startlöchern. Am Sonntag (15 Uhr, Westender Straße) gilt es für die Truppe von Manfred Wölpper, im ersten Heimspiel des neuen Jahres die gute Frühform gegen den Tabellenelften TuRU Düsseldorf zu bestätigen.

„Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass uns TuRU den Gefallen tun wird, mitzuspielen“, erwartet der Trainer tief stehende Düsseldorfer in Meiderich, „aber wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, und ich bin guten Mutes, dass wir unsere Heimstärke fortsetzen können.“ Nur eine Niederlage (0:1 gegen Fischeln) kassierten die Zebras in der Hinrunde auf eigenem Platz. „Wenn wir diese Serie wiederholen könnten, wäre ich sehr zufrieden“, so Wölpper.

Der Kapitän ist wieder fit

Abgesehen davon, dass sich wie immer erst spät entscheiden wird, welche Profiabstellungen möglich sind, könnten in der Abwehrkette Umstellungen im Vergleich zu letzter Woche nötig werden. Kapitän Maik Goralski ist wieder fit, „dafür kränkelt jetzt Babacar M’Bengue etwas“, fürchtet Wölpper um den Einsatz seines Innenverteidigers.

Nils Pagojus hat sich jedoch nicht nur in Baumberg als gute Alternative angeboten. „Nils hat auch schon beim 1:1 im letzten Test gegen Fortuna Düsseldorf II einen guten Part in der Innenverteidigung gespielt“, so der Trainer. „Natürlich kann auch er noch etwas zulegen, aber für seine 19 Lenze spielt er schon jetzt sehr unaufgeregt.“

Abzuwarten bleibt auch, ob Barkin Cömert erneut als Außenverteidiger aushelfen wird. „Barkin ist ja ein alter Bekannter in unserem Team“, so Wölpper, der dem 20-Jährigen noch einen Rat mit auf den Profi-Weg gibt. „In puncto Zweikämpfen muss er noch etwas präsenter werden, um dahin zu kommen, wo er hin will.“

Cömerts Hilfe könnte das Team jedenfalls gebrauchen. Niklas Heidemann steht als Außenverteidiger wegen Leistenproblemen definitiv nicht zur Verfügung, und auch Steffen Böhm droht wegen muskulärer Beschwerden weiterhin auszufallen. Und ob Gökan Lekesiz nach seinem Dreierpack in Baumberg erneut zur Verfügung stehen wird, bleibt ebenfalls abzuwarten.

Fest steht, dass die Zebras mit einem Sieg auf Platz drei vorstoßen könnten. Und bange ist Manfred Wölpper vor Umstellungen ohnehin nicht: „Improvisieren mussten wir schon oft. Und bisher sind wir da immer gut raus gekommen.“