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Eishockey

Mit voller Kapelle gegen die Eisbären

05.11.2012 | 18:55 Uhr
Mit voller Kapelle gegen die Eisbären
Manuel Strodel ist gegen Hamm wieder dabei.Foto: Lars Fröhlich

Duisburg. Der EV Duisburg trifft am Dienstagabend, 19.30 Uhr, auf Hamm. Rang vier kann bei einem Sieg gefestigt werden.

Es ist noch nicht so lange her, da sprach Frank Carnevale der Oberliga-Mannschaft des Krefelder EV ein Lob aus: „Das war die bisher stärkste Mannschaft, die bei uns angetreten ist“, sagte der Trainer des EC Bad Nauheim. Beim 4:0 gegen die Amateur-Mannschaft der Pinguine hatten sich die Roten Teufel zuvor recht schwer getan. Da ist ein 7:1-Auswärtssieg gegen eben jenen KEV – auch wenn das erste Drittel nicht gut war – gar nicht so schlecht. Am Dienstag (19.30 Uhr, Scania-Arena) geht es für den EV Duisburg in der Eishockey-Oberliga gegen die Hammer Eisbären bereits weiter.

„Bei Krefeld haben auch einige Leute gefehlt, dennoch hat der KEV strukturierter gespielt als so manche andere Gegner in letzter Zeit“, sagte EVD-Trainer Franz Fritzmeier mit Blick auf das Sonntagspiel.

Am Wochenende hatten die Füchse bereits durch das 12:1 gegen Ratingen den vierten Platz in der West-Staffel der Oberliga übernommen und können ihren Platz hinter den drei hessischen Teams und vor dem Rest der Liga festigen, sollte ein Erfolg gegen Hamm gelingen. Die Eisbären hatten einen guten Start erwischt und standen nach wenigen Spielen sogar kurzzeitig auf Rang eins, mussten diesen Platz aber räumen, als sie daheim mit 0:10 gegen Frankfurt verloren hatten. Wie der Trainer den Gegner einschätzt? „Etwas stärker als Königsborn. Und was passiert, wenn wir den Gegner nicht ernst nehmen, haben wir ja in Königsborn selbst erlebt“, erinnert Fritzmeier an die Penalty-Niederlage in Unna.

Das soll diesmal freilich nicht passieren. Da ein Großteil von Eishockey-Deutschland eine Pause einlegt – in München steht der Deutschland-Cup für die Nationalmannschaft auf dem Plan – kann der EVD mal wieder mit „voller Kapelle“ antreten. Aus Köln stehen alle Spieler zur Verfügung – abgesehen von Marcel Ohmann, der wie berichtet drei Zähne eingebüßt hat. Ähnlich sieht es mit Blick auf Düsseldorf aus, sodass sogar einige Spieler aussetzen müssen. Ein Fragezeichen steht hinter Marco Habermann, der kurzfristig eine Förderlizenz bekommen hatte, aber mit Rückenproblemen in Krefeld nach 20 Minuten passen musste. „Er ist ein gradliniger Spieler; groß, kräftig, fährt jeden Check zu Ende“, so Fritzmeier. Jean-Luc Grand-Pierre wird noch fehlen, trifft aber am späten Abend ein. Am Samstag geht es nach Herford. Oliver Mebus und Daniel Fischbuch, die von Donnerstag bis Samstag mit der U-20-Nationalmannschaft an einem Turnier in Norwegen teilnehmen, sind dort nicht dabei.

Friedhelm Thelen



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