Mit Siegen wäre für FSV und DSV alles klar

Weil es bei Murat Alkurt (rechts) nicht zu einem Einsatz in der Startelf reichen wird, rückt Ex-MSV-Profi Stephan Hennen (2. von rechts) beim FSV in die Innenverteidigung.
Weil es bei Murat Alkurt (rechts) nicht zu einem Einsatz in der Startelf reichen wird, rückt Ex-MSV-Profi Stephan Hennen (2. von rechts) beim FSV in die Innenverteidigung.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Wanheimerorter treffen schon am Samstag auf Niederwenigern und würden bei Erfolg die Klasse halten. Heinlein-Team fährt mit Personalsorgen nach Rellinghausen.

Duisburg..  Es ist eine verrückte Saison in der Fußball-Landesliga. 14 Teams spielen in der Staffel 3. Zwei könnten aufsteigen, einer, die SV Schonnebeck, hat es schon sicher geschafft. Der FSV Duisburg würde gerne via Aufstiegsrunde folgen. Vier werden absteigen, einen weiteren könnte es durch die notwendig gewordene Relegation zusätzlich erwischen. Und der DSV 1900 will mit allen Mitteln verhindern, durch diese Zitterpartien gehen zu müssen.

Duisburger SV 1900 – Sportfreunde Niederwenigern (Sa., 16 Uhr): Die Rechnung ist für die Wanheimerorter einfach. Gewinnt der DSV heute gegen die Hattinger, haben die Hausherren sowohl den Direktabstieg als auch die Relegation, die aufgrund des Abstiegs des KFC Uerdingen 05 in die Oberliga gespielt werden muss, vermieden. Ob es aber auch sportlich so einfach wird? Geht es nach dem Hinspiel, dann sicher nicht, denn Niederwenigern hat in der Phase, als beim DSV kaum etwas lief, klar mit 5:0 gewonnen. Trotz der Niederlage bei Meister Schonnebeck, gegen den es zumindest eine Halbzeit gut lief, kann der Coach mit der Leistung in den letzten Wochen zufrieden sein.

Verzichten muss er auf Simon Edu, für den die Saison mit einem Muskelfaserriss beendet ist. Bei Mustafa Öztürk besteht aktuell der Verdacht auf einen Meniskus- oder gar einen Kreuzbandriss. Dafür ist Adrian Tober wieder dabei. Derweil hat Emre Camdali seinen Vertrag verlängert. „Er hat eine tolle Entwicklung in der Rückrunde genommen“, so der Coach.

ESC Rellinghausen – FSV Duisburg (So., 15 Uhr): Auch beim FSV ist im Fall eines Sieges alles klar. Angesichts von aktuell vier Punkten Vorsprung gegenüber dem VfL Rhede wäre die letzte Punktpartie gegen den SV Burgaltendorf dann schon bedeutungslos und die Aufstiegsrelegation sicher gebucht. Trainer Heiko Heinlein gibt aber offen zu: „Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so passiert. Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs wäre das eher unnormal.“ Bei einem Remis oder einer Niederlage ginge es dann in der letzten Runde vermutlich um alles, denn Verfolger Rhede dürfte gegen Schlusslicht Vogelheimer SV daheim kaum stolpern.

Die personelle Situation ist beim FSV noch angespannter als zuletzt, weil neben Bora Karadag – auch wenn der befürchtete Außenbandriss letztlich wohl nur eine dicke Prellung ist – vermutlich auch Innenverteidiger Murat Alkurt passen muss. „Er ist maximal bei 75 Prozent, das ist mir zu wenig.“ Also wird Stephan Hennen wie in der zweiten Hälfte gegen Königshardt neben Timo Welky in der Zentrale agieren. Neben Ivan Prce steht dann auch wieder Musa Celik in der Startelf.