Mit gebotener Vorsicht

Wenn beide Trainer zur Vorsicht raten, lohnt es sich genauer hinzusehen. Am Sonntag (17 Uhr, Halle Süd) spielen die Duisburg Ducks in der Skaterhockey-Bundesliga daheim gegen die Rhein-Main Patriots.

Die Enten sind optimal in die Saison gestartet. Vier Siege in die vier Spielen lassen aufhorchen, doch Trainer Sven Fydrich wiederholt weiterhin sein Mantra, dass es sich dabei nur um zwölf Punkte gegen den Abstieg handelt. Das macht Sinn. Auch vor einem Jahr starteten die Duisburger gut, ehe ein Einbruch folgte – zudem gegen die Ducks in dieser Spielzeit mit einer ausgesprochen jungen Mannschaft ins Rennen. „Dieses Spiel ist ungeheuer wichtig, da am Saisonende auch der direkte Vergleich wichtig werden kann“, so der Coach.

Die Assenheimer haben mit dem Wechsel Jan Bartas nach Essen ebenfalls einen wichtigen Spieler verloren, „aber in der Region Bad Nauheim gibt es eine Menge Potenzial“, so Fydrich. Assenheims Teamleiter Jan Hofmann bleibt vorsichtig: „In diesem Spiel haben wir nichts zu verlieren. Zwar ist unsere Punktausbeute bisher unter den Erwartungen, aber ein Sieg in Duisburg steht nicht auf der Pflichtseite.“ Die Patriots standen bislang ebenfalls viermal auf dem Platz, konnten aber nur bei der Penalty-Heimniederlage gegen Kaarst einen Punkt einsammeln. Assenheim konnte noch nie in Duisburg gewinnen, will aber genau das ändern. Bei den Ducks ist Fabian Lenz nach abgesessener Sperre aus der Vorsaison wieder dabei.