Mit dem FSV in die Geschichtsbücher

FSV-Trainer Heiko Heinlein und Ehrenpräsident Erol Ayar (hinten) mit den Neuzugängen: (vorn von links) Tolgahan Capakli, Dominik Langenberg, Rafet Yildirim; (Mitte von links) Bünyamin Karagülmez, Oguzhan Maminoglu, Kaan Atik und Can Ucar.
FSV-Trainer Heiko Heinlein und Ehrenpräsident Erol Ayar (hinten) mit den Neuzugängen: (vorn von links) Tolgahan Capakli, Dominik Langenberg, Rafet Yildirim; (Mitte von links) Bünyamin Karagülmez, Oguzhan Maminoglu, Kaan Atik und Can Ucar.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Nach Platz zwei im Vorjahr soll nun der Aufstieg klappen. Noch ist der Kader des Landesliga-Titelaspiranten aber nicht komplett.

Duisburg..  Das Ambiente ist schon einmal meisterlich. Im Haus Königsberg an der Mülheimer Straße, wo Erol Ayar, Ehrenpräsident des FSV Duisburg, mit seiner Firma ansässig ist, stellte der Fußball-Landesligist am Freitagnachmittag im Block seine versammelten Neuzugänge vor. Allerdings nicht alle: Im Angriff klafft beim Vorjahreszweiten noch eine Lücke.

„Jeder Trainer ist nur so gut wie die Spieler, die er zur Verfügung bekommt“, sagt Erol Ayar, der sich in den vergangenen zwei Wochen darum kümmerte, den Kader des FSV noch qualitativ aufzustocken. „Leider hatte ich nicht mehr Zeit, sonst hätten wir noch mehr schaffen können. Aber ich verspreche, dass wir in der Winterpause noch einmal nachlegen, wenn wir unter den ersten Drei stehen.“

Ein Stürmer fehlt noch

Dort will Coach Heiko Heinlein natürlich mit dem aktuellen Personal gerne hin. Zu den vorher schon feststehenden Neuzugängen Dominik Langenberg, Alkan Özay (beide Arminia Klosterhardt), Rafet Yildirim (SV Genc Osman), Oguzhan Maminoglu (Hamborn 07), Andrej Walter (Rheinland Hamborn) und Kaan Atik (A-Jugend Hamborn 07) gesellte sich noch das Westfalen-Trio Bünyamin Karagülmez (Westfalia Herne), Can Ucar (SV Zweckel) und Tolgahan Capakli (VfB Hüls). Auch der noch fehlende Stürmer soll aus Westfalen kommen, doch zuletzt stockten noch die Verhandlungen.

„Mir ist wichtig, dass wir ein familiärer Verein bleiben. Wer sich mit unserer Philosophie nicht identifiziert, braucht auch nicht zu uns kommen“, sagt der Vorsitzende Mustafa Zeycan. Ins gleiche Horn stößt der Trainer: „Man kann natürlich Topspieler holen, aber es muss auch menschlich passen. Und da bin ich sehr optimistisch, dass es so ist.“

Gleichwohl soll der sportliche Erfolg nach dem in diesem Jahr knapp verpassten Aufstieg nicht in den Hintergrund treten. „Wir treten nicht an, um Dritter zu werden“, so Heiko Heinlein. Der zweite Platz würde mit großer Wahrscheinlichkeit den Aufstieg bedeuten, mit absoluter Sicherheit aber eben nur der Meistertitel. Und der ist das Ziel, das sich Erol Ayar auf die Fahne geschrieben hat: „Ich will mit dem FSV Geschichte schreiben und zeigen, dass dieser Verein den Sprung in die Oberliga schaffen kann.“