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Martin Schroeder hält die Liga fest

24.02.2013 | 18:42 Uhr
Martin Schroeder hält die Liga fest
Tobias Prost (links) und Michael Schroeder bejubeln den Derbysieg und damit auch den Klassenerhalt.Foto: Hayrettin Özcan

Wenn diese Mannschaft mit Leidenschaft spielt, reißt sie die Zuschauer mit – und nicht nur das: Sie lässt dem Gegner auch keine Chance. In einem der wichtigsten Ruhrderbys der letzten Zeit gewann der Club Raffelberg gegen den ETuF Essen in der Hallenhockey-Regionalliga mit 7:3 (2:0) und hält damit die Klasse, während der ETuF in die Oberliga muss. Nur wenn die Essener mit ihrem Einspruch gegen den Punktabzug auf dem zweiten Weg noch Erfolg hätten, müsste der CR am letzten Spieltag noch einen Sieg beim Tabellenletzten in Bergisch Gladbach nachlegen, um ganz sicher zu sein.

Aus einer starken grün-schwarzen Mannschaft ragte der Mann in blau heraus: Was Torhüter Martin Schroeder da herausholte – gerade bei Essener Ecken – verdient das Prädikat Glanzleistung. „Ja, er war wirklich klasse“, strahlte ein zufriedener CR-Trainer Gerrit Weiß. Von Beginn an dominierten die Duisburger das Geschehen, gingen durch Michi Schroeder auch früh in der fünften Minute in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Jannis Lorenz nach Ecke auf 2:0.

Nur in der 37. und 38. Minute verlor der CR die Ordnung. „Wir hatten eine Essener Umstellung nicht mitbekommen“, sagte Weiß. Die Folge: Zweimal stand ein Essener am langen Pfosten frei – 2:2.

Doch in der 43. Minute spielte Sebastian Barth seine Erfahrung aus, „spazierte“ über rechts in den Kreis und vernatzte den ETuF-Keeper. „So eine Leistung haben wir in der Hinrunde öfter gezeigt, dann aber knapp verloren“, sagte der Torschütze hinterher. Der Deckel war spätestens mit dem 4:2 drauf, als Tobias Prost (48.) von der Strafbank kommend zum „Jubel-Diver“ ansetzte. Julian Sachse (53.), Patrick Haberland (59., leeres Tor) und Michi Schroeder (59., Siebenmeter) stellten den Endstand her.

Club Raffelberg –
ETuF Essen 7:3 (2:0)

CR: Michael Schroeder (2), Lorenz, Barth, Prost, Sachse, Haberland.

Friedhelm Thelen



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