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Löwen-Nachwuchs tritt den Wölfen bei

26.01.2013 | 02:00 Uhr
Löwen-Nachwuchs tritt den Wölfen bei
Die Jugend von Hamborn 07 tritt dem Nachwuchskooperationsverein HC Wölfe Nordrhein bei. Von links: Klaus Schuppert, Klaus Sinnwell, Rainer Nick, Michael Gräser, Mareike Hiller, Mike Skalicky, Florian Fenzel, Martina Seemann.

Duisburg.   Hamborn 07 beteiligt sich am Kooperationsverein, dem auch der OSC, der VfL sowie die SG Homberg angehören

Der OSC Rheinhausen könnte auf der Suche nach einem Partner sein – heißt es. Die Jugend-Kooperation HC Wölfe Nordrhein hat bereits einen weiteren gefunden. Denn nach dem OSC, dem VfL Rheinhausen und der SG Homberg stößt nun auch Hamborn 07 zum dem Nachwuchsprojekt – sodass die Wölfe, die sich bislang ausschließlich um den männlichen Nachwuchs gekümmert haben, nun auch Mädchenhandball im Angebot haben.

Rainer Nick, Vorstandsmitglied der Hamborner, sagt: „Was im Jungenhandball als erfolgreiches Modell prima funktioniert, wird auch im Mädchenhandball sinnvoll sein. Allen Vereinen fehlt zum einen der Nachwuchs, zum anderen brauchen talentierte Spielerinnen ein umfassendes Förderkonzept. Hier haben die Wölfe die richtigen Ideen.“

Auch Martina Seemann, Abteilungsleiterin der SG Homberg, der im Nachwuchsbereich der VfB und der HTV angehören, begrüßt die Erweiterung um den Mädchenhandball: „Wir haben nun einige Erfahrungen in der Kooperation gesammelt und nicht alles lief von Anfang an reibungsfrei, aber alle Beteiligten sind stets bemüht, das Beste für die Jugendlichen zu erreichen. Dass nun auch die Mädchen an Bord sind, macht unser Konzept rund.“

Dass nach den drei linksrheinischen Vereinen nun auch ein Traditionsklub aus dem rechtsrheinischen Duisburg zu den Wölfen kommt, freut auch Klaus Sinnwell, der als Abteilungsleiter beim OSC für den männlichen Nachwuchs zuständig ist. „Ich bin selber ein alter Hamborner und dass hier die Rivalität der Vereine überwunden wird, finde ich klasse.“

Den Aufbau der Wölfe im Duisburger Norden wird der 2. Vorsitzende Florian Fenzel betreuen. „Die Erfahrungen des Neuaufbaus beim OSC vor sechs Jahren werden uns helfen, gemeinsam mit den Löwen einen zweiten Stützpunkt für Leistungshandball im Norden zu etablieren“, so Fenzel, der damit ein Angebot an alle Spieler der angrenzenden Städte macht, die Fördermaßnahmen in Hamborn zu besuchen. Wölfe-Chef Klaus Schuppert: „Sicherlich brauchen wir ein bisschen Zeit, um die Fördertrainingseinheiten im Norden zu organisieren, aber der Nutzen für Spieler und Vereine wird sehr schnell sichtbar werden.“

Da die Spieler bei ihren Stammvereinen Mitglieder bleiben, finanzieren sich die Wölfe nur aus Spenden und durch Sponsoren – was die Vereinsarbeit nicht gerade erleichtert. Aktuell spielen die Wölfe im männlichen Nachwuchs mit den A- und C-Junioren in der Verbandsliga und mit den B-Jungs sogar in der Oberliga, wo auch der OSC vertreten ist.

Friedhelm Thelen



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