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Löwen haben sich gegen WSV viel vorgenommen

17.08.2012 | 18:19 Uhr
Löwen haben sich gegen WSV viel vorgenommen
Die Löwen wollen endlich den ersten Saisonsieg bejubeln.Foto: Fröhlich

Duisburg.   Löwen peilen im Heimspiel am Sonntag gegen die Reserve des Wuppertaler SV Borussia eine Wiedergutmachung für den schwachen Auftritt in Ratingen an.

Die Frage, ob es nun Zeit für den ersten Sieg sei, bejaht Thomas Geist aus vollem Herzen. Doch der Trainer von Fußball-Oberligist Hamborn 07 weiß auch: Es gibt immer einen Gegner, der damit nicht einverstanden ist. Im Falle der Löwen ist das die zweite Mannschaft des Wuppertaler SV Borussia, die am Sonntag um 15 Uhr im Holtkamp zu Gast ist.

„Natürlich haben wir uns für Sonntag viel vorgenommen – nicht zuletzt eine Wiedergutmachung für die vergangene Woche, als wir sicherlich unsere bisher schlechteste Leistung gezeigt haben“, denkt Geist an das 1:4 in Ratingen zurück, als nur sehr wenig bei den zuvor zweimal sehr bravourös aufspielenden Hambornern zusammenlief. „Insgesamt wollen wir besser auftreten, weshalb wir auch ein paar taktische Sachen trainiert und besprochen haben“, so der Coach.

Das Problem könnte wie so oft das „II“ hinter dem Vereinsnamen des Gegners sein. Die Wuppertaler Reserve präsentiert sich als die übliche Wundertüte mit möglicherweise mehreren Verstärkungen aus dem Regionalligakader. „Aber andererseits wollen wir uns dann auch wieder nicht zu sehr am Gegner ausrichten“, erklärt Thomas Geist.

Was das eigene Personal angeht, könnte er am Sonntag mehr oder weniger die Qual der Wahl haben. Der zuletzt angeschlagene Ali Basaran ist wieder im Lauftraining und ebenso zumindest ein Kandidat für die Ersatzbank wie die in den vergangenen Wochen verletzt ausgefallenen Patrick Schneider und Sascha Wiesner. Womöglich könnten sogar Vladimir Vukovic und Sinisa Rozman erstmals dabei sein. Geist: „Die Papiere sind beim DFB, wir können jetzt nur hoffen, dass die Spielberechtigung rechtzeitig eintrifft. Der Verein hat alles dafür getan, was möglich ist, aber gerade im Fall von Vladimir Vukovic gibt es viele Probleme. Er hat zwar die letzten sechs Monate nicht gespielt, und die entsprechenden Bescheinigungen liegen auch vor, aber trotzdem dürfen wir ihn noch nicht einsetzen.“

Thomas Kristaniak

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