Löwen, DSV, Meiderich und Wanheimerort sind weiter

Grund zum Jubeln hatten die favorisierten Hamborner in Huckingen.
Grund zum Jubeln hatten die favorisierten Hamborner in Huckingen.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
In der vierten Kreispokalrunde scheitert Viktoria Buchholz im Elfmeterschießen. Auch TuRa 88, Hamborn 90, Huckingen und Mündelheim sind draußen.

Duisburg..  Gastgeber ohne Glück: Alle Spiele der vierten Fußball-Pokalrunde auf Kreisebene mit Duisburger Beteiligung endeten mit Siegen der Gastmannschaften. Das bedeutet auch: Der Bezirksliga-Zweite Viktoria Buchholz ist aus dem Rennen.

TuSpo Huckingen – Hamborn 07 0:3 (0:2): Der Überraschungscoup blieb den Huckingern versagt. „Vielleicht waren wir zu ehrgeizig“, mutmaßte Fabian Kewitz, Trainer des A-Kreisligisten. Lediglich in der Anfangsphase konnte sein Team den Löwen Paroli bieten. „Da hat unser Torwart Akin Ergin einige Male sehr stark gehalten“, meinte 07-Coach Haluk Piricek, der nach 16 Minuten aufatmen durfte, als Mazlum Itmec mit einem Schuss aus 14 Metern den Führungstreffer für den Favoriten erzielte. Ogu­zhan Maminoglu stellte dann mit seinem satten Schuss nach einem Sololauf in der 33. Minute die Weichen endgültig auf Sieg. Er war es auch, der nach 70 Minuten den Schlusspunkt für clevere Hamborner setzte. Nicht auf dem Platz stand Daniel Brosowski, der sich am Sonntag in der Liga seine fünfte gelbe Karte abgeholt hatte. Gegen Arminia Lirich ist er am kommenden Sonntag wieder einsatzbereit.

TB Heißen – Duisburger SV 1900 4:6 (2:3): Das hatte sich DSV-Coach Ralf Kessen etwas souveräner gewünscht: „Vier Gegentore sind ärgerlich – vor allem, wenn man schon nach sieben Minuten mit 2:0 führt.“ Sascha Schnecker (3.) und Deniz Hotoglu (7.) waren dafür verantwortlich. Doch ein schwer bespielbarer Platz und motivierte Gastgeber sorgten dafür, dass sich die Wanheimerorter Landesliga-Kicker danach nicht zurücklehnen konnten. Den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich beantwortete Emre Camdali eine Minute vor der Pause mit der erneuten Führung, die wiederum Schnecker ausbaute (58.). Mit Aufatmen war es aber wieder nichts: Binnen zwei Minuten (65., 67.) glich der A-Ligist ein weiteres Mal aus. Erst in der Schlussphase ließen Hotoglu (81.) und Camdali (87.) Heißen keine Zeit mehr zum Reagieren.

Viktoria Buchholz – Rot-Weiß Mülheim 6:7 nach Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 0:0): Mit einigen Spielern aus der zweiten Garde rettete sich Buchholz gegen den Gruppengegner nach einem 0:1-Rückstand (15.) durch einen Foulelfmeter von Max Clever (53.) in die Verlängerung. In dieser spielte Viktoria nach Gelb-rot gegen Fabian Pusch 20 Minuten in Überzahl, konnte aber kein Kapital daraus schlagen, so dass es ins Elfmeterschießen ging. Max Clever vergab im zweiten Anlauf vom Punkt, jedoch setzte Mülheims Keeper seinen Elfer an die Latte. Mit einer Parade gegen Maurice Rybacki machte er den Fehler wieder wett und Rot-Weiß nach 14 Elfmetern zum Sieger.

TuRa 88 Duisburg – VfB Speldorf 2:5 (1:2): TuRa konnte gegen den Landesligisten nicht überraschen. Hätte Fotios Papachristos die Chance zum 2:1 nach dem Ausgleich durch seinen Bruder Stefanos genutzt, wäre es womöglich anders gelaufen. „Stattdessen spielen wir einen Fehlpass und fangen uns im Gegenzug das 1:2“, ärgerte sich Coach Sakis Papachristos. Denn es war nicht der einzige Fehler, der zu Gegentreffern führte: „Wir haben uns reingekniet, aber zu viele Geschenke verteilt.“ André Fuhrmann traf zum 2:4.

Hamborn 90 – Meiderich 06/95 1:2 (1:1): Den Meiderichern, die mit acht Mann aus der zweiten Reihe antraten, wurde spätestens ab dem 0:1 durch Meliksah Maminoglu in der 30. Minute klar, warum A-Ligist 90 in der Runde zuvor Rheinland Hamborn rausgeworfen hatte. „Es war ein hartes Stück Arbeit auf Asche, Hamborn hat die zweite Luft gekriegt“, so Trainer Ralf Gemmer. Den längeren Atem hatte jedoch sein Team. In der 88. Minute glich Jeff Büdeker mit einem abgefälschten Schuss aus, ehe André Meier in der Nachspielzeit das Spiel drehte.

RSV Mülheim – DJK Wanheimerort 2:3 (1:1): Der Aufstiegsanwärter aus der A-Liga siegte auch in Mülheim – aber erst mit dem Schlusspfiff, als Christian Wilken das 3:2 erzielte. Zuvor war ihm in der 50. Minute schon das 2:1 geglückt, das die Gastgeber in der 71. Minute egalisierten. Das 1:1 resultierte aus einem Eigentor des RSV.

TuS Mündelheim – Mülheim 07 1:3 (0:0): Nach ausgeglichener erster Hälfte zog der Bezirksligist auf 2:0 davon. Garrit Jost ließ die Mündelheimer noch einmal hoffen, die dann auch bis kurz vor Schluss an der Verlängerung schnupperten. In der Nachspielzeit legte Mülheim das entscheidende dritte Tor nach.

Außerdem spielten: TSV Heimaterde Mülheim – Glückauf Möllen 1:2, Dinslaken 09 – SGP Oberlohberg 6:5 nach Elfmeterschießen.