Lichter, die angehen, und Lichter die verlöschen

Die gute Nachricht des Jahres 2014: Duisburg hat einen neuen Bundesligisten. Die Judo-Frauen des PSV Duisburg stiegen in die 1. Liga auf. Die schlechte Nachricht: In Rumeln gingen die Bundesliga-Lichter aus. Die RTV-Volleyballer schafften zwar sportlich den Klassenerhalt, meldeten sich aber mangels Spielern aus der 2. Bundesliga ab.

Die Bundesliga heißt im Eishockey DEL – der EVD will zumindest in die DEL 2 aufrücken. Das verpassten die Füchse in diesem Jahr. Und der Mann, der das umsetzen sollte, ist auch nicht mehr an Bord. Kurz nach Saisonbeginn verließ Trainer Franz Fritzmeier den EVD. Der Mann ist zumindest in der DEL angekommen: Er ist nun Co-Trainer bei den Kölner Haien.

Bundesligist dürfen sich auch weiterhin die Fußballerinnen nennen. Die FCR-Kickerinnen gingen in den MSV Duisburg auf – und schafften im Frühjahr in Zebra-Streifen den Klassenerhalt. Die MSV-Männer dürfen sich nicht Bundesligist nennen. Aber immerhin: Die Zebras gewannen den Niederrheinpokal.

Was den Bundesliga-Wasserballern des ASC Duisburg in diesem Jahr nicht vergönnt war, schaffte zumindest der Nachwuchs. Die A-Jugend der Amateure wurde Deutscher Meister und Pokalsieger.

Andere Lichter gingen bei der DJK Wanheimerort aus. Der Klub musste die Anlage an der Düsseldorfer Straße verlassen. Der DSV 1900 hatte die Kündigung als Hauptpächter ausgesprochen, die Stadt stimmte zu. Jetzt suchen die DJKler nach neuen Lichtquellen.