Landesliga-Derby beim FSV

Hier kommt Alex – gleich doppelt: Hinspielduell zwischen Aleksandar Jovic (FSV, links) und Alexander Schreier.
Hier kommt Alex – gleich doppelt: Hinspielduell zwischen Aleksandar Jovic (FSV, links) und Alexander Schreier.
Was wir bereits wissen
Beide Duisburger Vereine stecken in einer schwierigen Phase und brauchen ein Erfolgserlebnis. Anstoß um 19.30 Uhr an der Warbruckstraße.

Duisburg..  Derbyzeit in der Fußball-Landesliga: Weil Salih Altin, Kapitän des FSV Duisburg, am Samstag heiratet, wird das Duell mit dem DSV 1900 bereits am heutigen Abend um 19.30 Uhr an der Warbruckstraße ausgetragen. Für beide Vereine geht es darum, den jüngsten Negativtrend umzukehren.

FSV-Trainer Heiko Heinlein geht nach zuletzt einem Punkt aus drei Spielen neue Wege. Am Donnerstagabend verzichtete er auf die eingeplante Übungseinheit und stattete dafür mit seinem Team Mentaltrainer Joe Zimmermann einen Besuch ab. „Ich glaube, dass in den vergangenen Wochen vor allem der Kopf unser Problem war“, so Heinlein.

Allerdings werden auch die personellen Sorgen nicht geringer. Zwar meldet sich Murat Alkurt nach abgesessener Gelbsperre zurück, dafür ist sein Bruder Yalcin nach der dritten Roten Karte innerhalb von zwei Monaten erneut außen vor. Musa Celik, der beim 0:3 in Sterkrade nach zehn Minuten seinen Einsatz abbrechen musste, wird nicht zum Kader gehören. Dafür hofft Heiko Heinlein, dass Spielmacher Bora Karadag von seiner Erkältung genesen ist. „1900 wird sicher keinen Hurra-Fußball spielen“, erwartet er von seinem Ex-Verein eher ein defensiv-kompaktes Auftreten. Oder anders ausgedrückt: „Sie werden versuchen, uns den Spaß am Fußball zu nehmen.“

Ralf Kessen formuliert das noch einmal etwas differenzierter. „Wir müssen hochkonzentriert zur Sache gehen und dürfen uns keine Fehler erlauben. Der FSV hat für mein Empfinden zurzeit nur eine Ergebniskrise“, sagt der Trainer des DSV 1900. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel wäre er diesmal schon ganz zufrieden damit, ein Remis aus dem Duisburger Norden mitzunehmen. „Jeder Punkt hilft uns weiter“, so Kessen. Deren fünf beträgt im Moment der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den aktuell der SV Burgaltendorf belegt. Diesem wiederum drückt der FSV am Sonntag kräftig die Daumen, trifft er doch im Essener Lokalduell auf den ESC Rellinghausen, der die Heinlein-Schützlinge in der Tabelle gerade überflügelt hat und somit Rang zwei einnimmt.

Personell ist auch Ralf Kessen nicht auf Rosen gebettet. Justin Bock und Benjamin Theißen müssen weiterhin passen, der Einsatz von Simon Edu steht auf der Kippe. Immerhin kehrt Alexander Schreier ins Team zurück.