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Frauenfußball

Kreuzbandriss legt Roelvink für Monate auf Eis

07.09.2010 | 18:15 Uhr
Kreuzbandriss legt Roelvink für Monate auf Eis
Mirte Roelvink, hier beim Kopfball, wird in den nächsten Monaten nicht für den FCR auflaufen.

Duisburg.Niederländerin verletzte sich in München schwer. Personalsorgen beim FCR 2001 Duisburg werden vor dem Spiel gegen Frankfurt am Samstag immer größer.

Wer am Sonntag sah, wie die Schmerzen das sonst so fröhliche Gesicht von Mirte Roelvink verzerrten, als sie auf dem Rasen des Sportparks Aschheim lag, konnte ahnen, dass die niederländische Verteidigerin des FCR 2001 Duisburg eine schlimme Verletzung erlitten hatte. Die Befürchtungen haben sich nun bestätigt: Das vordere Kreuzband ist gerissen, Meniskus und Innenband sind zudem in Mitleidenschaft gezogen. Wie bei Abwehrkollegin Annike Krahn dürfte die vom DFB im Eiltempo durchgepeitschte Saison der Frauenfußball-Bundesliga für die 24-Jährige nahezu beendet sein.

Die Abwehrmisere beim FCR setzt sich damit ungebremst fort. „Wie wir das kompensieren sollen, weiß ich auch noch nicht“, sagt Trainerin Martina Voss-Tecklenburg mit Blick auf das Spitzenspiel gegen den 1. FFC Frankfurt am Samstag (14 Uhr) in Homberg. Roelvink war in München ja nur deshalb in die Startelf gerückt, weil Linda Bresonik kurz vor Spielbeginn signalisierte, dass sie der Belastung doch nicht gewachsen ist. Damit erfüllt sich das Szenario, das Voss-Tecklenburg zuvor aufgezeichnet hatte: „Wenn die verletzten Spielerinnen zurückkommen, brauchen sie eigentlich erst einmal Zeit, um wieder richtig fit zu werden. Aber die haben sie nicht.“ So wird sich Samstag die Frage stellen, ob Bresonik trotz massiver Probleme auf die Zähne beißt oder wieder eine völlig umformierte Abwehr aufläuft. An Annemieke Kiesels Einsatz in der Kette wird kein Weg vorbeiführen, neben ihr würde dann wohl Anne van Bonn starten. Auch Marina Himmighofen könnte den Job wohl erledigen; dann würde an ihrer Stelle van Bonn die Position rechts hinten übernehmen.

Eine von jenen, die die momentanen Sorgen – ungewollt – auslösen, ist Luisa Wensing. Sie ist mit der U-17-Nationalmannschaft ins WM-Turnier in Trinidad und Tobago gestartet, wobei die deutsche Auswahl einen 9:0-Kantersieg über Mexiko feierte. „Lulle“ spielte 90 Minuten durch. Weiter geht es heute (22 Uhr MESZ, live bei Eurosport 2) gegen Südafrika.

Thomas Kristaniak

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Kommentare
10.09.2010
11:23
Kreuzbandriss legt Roelvink für Monate auf Eis
von betroffener | #2

Aus eigener Erfahrung: Einem Kreuzbandriss kann man nicht durch Training vorbeugen.

09.09.2010
13:07
Kreuzbandriss legt Roelvink für Monate auf Eis
von Heilpraktiker | #1

Wird da in Duisburg falsch trainiert? Das ist ja unglaublich, wie viel Mädels sich verletzen. So übersteht die Truppe doch keine komplette Saison.

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