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Konsequent gegen die Aliens

01.11.2012 | 12:00 Uhr
Konsequent gegen die Aliens
Frisch operiert: Fabio Pfohl.Foto: Lars Fröhlich

Duisburg. Die Füchse treffen am Freitag zu Hause auf Ratingen. Am Sonntag geht es in die Krefelder Rheinlandhalle.

Die Prognose über den Feiertag fällt auch Franz Fritzmeier schwer. „Wir werden in jedem Fall zwölf Stürmer haben“, sagt der Trainer des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg. Allerdings gilt es den gestrigen DEL-Spieltag abzuwarten, bevor klar ist, wer wirklich dabei ist. Am Freitag (19.30 Uhr, Scania-Arena) sind die Ratinger Ice Aliens an der Wedau zu Gast – und Fritzmeier macht keinen Hehl daraus, dass er es gerne sehen würden, wenn sein Team so konsequent spielen würde wie in den ersten beiden Drittel gegen Herford.

Dabei erkennt der Coach freilich noch genügend Verbesserungspotenzial. „Die beiden Gegentore waren völlig unnötig“, will der EVD-Trainer die gleiche Konsequenz auch im Defensivverhalten sehen. Gelingt dies, ist sicher ein deutlicher Sieg im Bereich des Machbaren. „Allerdings haben wir uns beim Hinspiel lange Zeit schwer getan“, erinnert sich Fritzmeier an die Partie am Sandbach. Seither gelang den „Außerirdischen“ nur ein Dreier gegen Neuwied – alle anderen Partien gingen verloren, sodass ein Torverhältnis von 12:71 nach acht Spielen zu Buche steht. Dabei resultieren alleine 34 dieser 71 Gegentore vom Wochenende 19. und 21. Oktober, als sowohl die Löwen Frankfurt als auch die Kassel Huskies den Ratingern 17 Tore einschenkten.

Ungleich schwieriger wird natürlich die Auswärtsaufgabe am Sonntag (19 Uhr, Rheinlandhalle) beim Krefelder EV. Den Saisonauftakt gegen die Amateur-Mannschaft der DEL-Pinguine hatten die Füchse souverän für sich entschieden. 6:0 endete die Partie. „Es hätte sogar noch deutlicher werden können, aber das ist nicht das normale Leistungsniveau des KEV“, sagte Fritzmeier damals schon und bekräftigt das noch einmal. „Auch beim KEV ist es so, dass es entscheidend ist, in welcher Besetzung das Team aufläuft.“ Das schlägt sich auch in den Ergebnissen nieder: Vier von acht Spielen haben die Schwarz-Gelben gewonnen und stehen mit insgesamt 14 Punkten auf dem sechsten Platz. Dem EC Bad Nauheim machten es die Seidenstädter in der Vorwoche besonders schwer, als die Hessen daheim mit 4:0 gewannen.

Aus dem Lazarett gibt es nicht viel Neues. Mats Schöbel hat es nach seiner Gehirnerschütterung mit Fahrradfahren probiert. „Das lief aber nicht so gut“, berichtet Fritzmeier. Sein Ausfall bleibt auf unbestimmte Zeit datiert. Daniel Schmölz wird sich in Kürze einer Röntgenuntersuchung unterziehen, um zu sehen, wie der Heilungsprozess nach dem Handbruch vorangeschritten ist. „Aber das dauert bestimmt noch vier Wochen, ehe er wieder loslegen kann“, so der Coach. Die Schulteroperation bei Youngster Fabio Pfohl wurde bekanntlich Anfang der Woche durchgeführt. Er hatte sich in einem DNL-Spiel mit der Düsseldorfer EG die Schulter ausgekugelt und dabei das Labrum gerissen. Acht bis zehn Wochen wird es dauer, ehe er wieder zum Schläger greifen kann.

Derweil geht es nach dem Wochenende gleich weiter. Am Dienstag steht das Heimspiel gegen Hamm auf dem Plan.

Friedhelm Thelen



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