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Kompakt und gut verkauft

19.08.2012 | 21:28 Uhr
Kompakt und gut verkauft
Nico Oprée jubelt über den Ausgleich von Daniel Schmölz im Spiel gegen Krefeld.Foto: Fabian Strauch

Duisburg.   Füchse schlagen sich gegen DEL-Gegner gut. Im Pokal zog der EVD ein Heimlos gegen Weiden.

EV Duisburg –
Krefeld Pinguine 2:3 n.P.

Drittel: 0:1, 2:1, 0:0, 0:1
Tore: 0:1 (14:55) Klöpper (Orendorz, Robar), 1:1 (23:04) Schmölz, 1:2 (31:24) Orendorz (Kretschmann, Klöpper), 2:2 (33:04) Schmölz (Raaf-Effertz, Marius Schmidt), 2:3 (60:00) Schaub (entscheidender Penalty). Strafen: Duisburg 10, Krefeld 8. Zuschauer: 919.

EV Duisburg –
Düsseldorfer EG 0:4

Drittel: 0:1, 0:3, 0:0
Tore: 0:1 (10:59) Catenacci (Kreutzer), 0:2 (29:35) Ridderwall (Catenacci, Martinsen/5-4), 0:3 (34:06) Martinsen (4-5), 0:4 (37:15) Turnbull (Ridderwall, Gödtel/5-4). Strafen: Duisburg 18 + 10 (Breitkreuz) + 10 (Fominych), Düsseldorf 20 + 10 (Zanetti) + 10 (Henry). Zuschauer: 929.

Das hat der EV Duisburg doch recht gut gelöst. Im Duell mit zwei DEL-Club behauptete sich der Eishockey-Oberligist, zwang die Krefeld Pinguine beim 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) ins Penaltyschießen. Gegen die Düsseldorfer EG spielten die Füchse ebenfalls kompakt und unterlagen mit 0:4 (0:1, 0:3, 0:0).

Im ersten Spiel des Wochenendes lief es gegen Krefeld bemerkenswert gut. Freilich hatten die Pinguine auf einige ihrer Führungsspieler verzichtet, dennoch spielt ein Großteil des Gegners auch „regulär“ in der DEL; dazu kam rund eine Reihe aus dem Oberliga-Team des KEV. Und nicht zu vergessen: Auch die Füchse haben weiterhin mit vielen Ausfällen zu kämpfen. „Wären wir komplett gewesen, hätten wir gegen diese Krefelder Mannschaft gewonnen“, sagte Trainer Franz Fritzmeier und betonte: „Gegen diese Krefelder Mannschaft.“ Beim 0:1 hatte der EVD noch Pech, weil der Puck vom eigenen Mann kam. Doch zweimal glich Neuzugang Daniel Schmölz mit sehenswerten Aktionen aus. Im Penaltyschießen (eine Verlängerung gab es nicht) war das Glück auf Krefelder Seite.

Anders als die Seidenstädter schlugen die Düsseldorfer mit „voller Kapelle“ an der Wedau auf – und waren daher auch über 60 Minuten die dominierende Mannschaft. Dennoch spielten die Duisburger kompakt, verlegten sich vornehmlich auf die Defensive und machten das Ganze recht gut. Erst als sich die Strafzeiten – insgesamt fünf im zweiten Drittel – häuften, wurde es heftiger. So fingen sich die Füchse zwei Tore in Düsseldorfer Überzahl, aber auch eines in Unterzahl ein. Als einige Cracks das Spiel im Schlussabschnitt offenbar innerlich für beendet erklärt hatten, geriet Duisburgs Clarke Breitkreuz mit Marc Zanetti aneinander – nach dem Austausch handfester Argumente war auch wieder mehr Feuer im Spiel.

Derweil wurden dem EVD die Blue Devils Weiden (Oberliga Süd) als Gegner in der ersten DEB-Pokalrunde (16. September) zugelost. „Kein Hammerlos, aber wir haben die Chance weiterzukommen. Gut, dass es ein Heimspiel ist“, sagte Fritzmeier. Weidens Vorsitzender Thomas Siller sagte: „Ein Weiterkommen wird natürlich brutal schwer. Aber wir nehmen das jetzt einfach als weiteres Vorbereitungsspiel gegen einen starken Oberligisten.“

Friedhelm Thelen



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