Klarer Derbysieg für Eintracht Duisburg

Einen Sahnetag erwischte der VfL Rheinhausen gegen die SV Friedrichsfeld in der Deckung
Einen Sahnetag erwischte der VfL Rheinhausen gegen die SV Friedrichsfeld in der Deckung
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Die Verbanbdsliga-Handballerinnen der OSC Löwen Duisburg können nur eine Halbzeit mit Eintracht Duisburg mithalten. Der VfL Rheinhausen gewinnt gegen Friedrichsfeld.

Duisburg..  Zum Start ins neue Jahr gelang Eintracht Duisburg in der Handball-Verbandsliga der Frauen ein deutlicher Derbysieg gegen die OSC Löwen Duisburg.

Eintracht Duisburg –
OSC Löwen Duisburg 34:15 (13:9)

Eintracht: Boy (12/5), Linnecken (5), Unterberg (4), Urbaniak, Christina Schild (je 3), Arend, Verena Schild, Höfer (je 2), Rahlfs.
OSC Löwen: Hanzen (4), Buchholz (3), Bode, Nick (je 2), Demir, Brandes, Schürmann, Hausmann.

Aufsteiger Eintracht Duisburg fuhr im Derby gegen die OSC Löwen einen Pflichtsieg ein. „Die erste Halbzeit war für das Publikum nicht schön anzusehen“, sagte Eintracht-Trainer Uwe Kiel über die ersten 30 Minuten. „Wir haben da einige Fahrkarten geschossen“, so Kiel. Zur zweiten Halbzeit haben sich Trainer und Team neu „abgesprochen“. „Außerdem haben wir in der Abwehr umgestellt.“ Fortan lief es bei den Gastgeberinnen deutlich besser. „Das Ergebnis war dann auch angemessen“, so Kiel. „Das Spiel war dadurch okay. Mehr aber auch nicht.“ Der Coach freute sich über die starke Leistung von Nina Unterberg, die immer besser ins Team finde. „Auch unsere Torhüterinnen waren stark.“

Bis zum 9:10 kurz vor der Pause war aus Sicht von SG-Coach Axel von Aswege „noch alles in Ordnung.“ Danach nahmen die Dinge aus Löwinnen-Sicht ihren gewohnten Lauf. „Wir hatten seit vier Wochen kein komplettes Training mehr. Dann ist das Bisschen an Kondition schnell aufgebraucht.“

SV 08/29 Friedrichsfeld –
VfL Rheinhausen 21:23 (9:13)

VfL: Bing (7), Armbruster (6), Henke (4), Janßen, Leinichen (je 2), Hering, Bambey.

Nach dem Erfolg in Friedrichsfeld geriet Michael Peter ins Schwärmen. „Ich bin begeistert vom Spiel meiner Mannschaft. Wir haben uns zu 100t Prozent an unser taktisches Konzept halten können“, jubelte der VfL-Trainer. „Aus einer insgesamt starken Mannschaft möchte ich Christin Janßen, die sensationell in der Abwehr gespielt hat, und Nadine Armbruster, die nach ihrer langen Verletzungspause einen tollen Einstand gegeben hat, hervorheben.“ Mit einer besseren Chancenverwertung hätte der Sieg sogar noch deutlicher ausfallen müssen.