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Keine Knallerlose im Niederrheinpokal

11.07.2012 | 20:45 Uhr
Keine Knallerlose im Niederrheinpokal
In der vergangenen Saison scheiterte der VfB Homberg im Viertelfinale erst nach Verlängerung mit 0:1 am späteren Pokalsieger Rot-Weiß Essen. (Foto: Fabian Strauch)

Duisburg. Für den VfB geht die „Essener Serie“ weiter. DJK gegen Meerfeld. DSV 1900 bei Rhenania Bottrop. Viktoria bei Safakspor Oberhausen.

Glasklar formuliert: Ein Knallerlos war für die vier Duisburger Mannschaften nicht dabei. Während der Oberligist VfB Homberg einen Gegner der Klasse „machbar“ bekommen hat, stehen die Landesligisten Viktoria Buchholz und DSV 1900 als klassenhöhere Teams und die DJK Vierlinden als „Underdog“ vor Herausforderungen in der ersten Runde des Fußball-Niederrheinpokals, die aber dennoch lösbar sind. Die Spiele mit Regional- und Oberliga-Beteiligung finden am 21. oder 22. August statt; die übrigen Partien im Regelfall am 19. August.

„Da geht die Essener Serie für uns weiter“, sagt Hombergs Geschäftsführer Wilfried Conrad über Erstrundengegner Essener SG 99/06, der als Kreisligist Heimrecht hat. In den ersten beiden Runden der vergangenen Saison musste der VfB mit Heisingen und Vogelheim ebenfalls in Essen ran und schied im Viertelfinale unglücklich gegen den späteren Pokalsieger Rot-Weiß Essen aus.

Viktoria Buchholz muss beim Bezirksligisten Safakspor Oberhausen ran. „Das klingt nur auf dem Papier einfach“, mahnt Trainer Michael Roß. „Das ist eine starke Mannschaft, dennoch wollen wir vor dem Ligastart ein Erfolgserlebnis verbuchen“, so Roß, der mit seinem Team am Wochenende ins Training einsteigt und mit Offensivspieler Felix van Berk vom TV Kalkum-Wittlaer einen Probespieler begrüßen wird. „Der Konkurrenzkampf soll schließlich belebt werden.“

Der Duisburger SV 1900 bekommt es auswärts mit dem Bezirksligisten Rhenania Bottrop zu tun. „Im Pokal spielt der Unterschied von einer Klasse keine Rolle“, sagt auch Hans-Werner Schwarz vom DSV. „Natürlich wäre uns RWE lieber gewesen, aber vielleicht gelingt das ja, wenn wir eine Runde weiterkommen.“

Die DJK Vierlinden als Kreisligist hat ein Heimspiel gegen Bezirksligist FC Meerfeld. Die Begeisterung bei Ingo Nowara, der für die Walsumer an der Auslosung teilnahm, hielt sich in Grenzen: „Es hätte sicher attraktivere Lose gegeben. Aber immerhin ist es machbar, gegen einen Bezirksligisten zu gewinnen.“

Die siegreichen Mannschaften können sich schon einmal den 23. August vormerken; dann wird die zweite Runde ausgelost, die am 9. September ausgetragen wird. Diese Spiele haben dann sogar Vorrang vor Meisterschaftsspielen.

Friedhelm Thelen

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