Kein Spitzenspiel bei der Neuauflage

Einschwören für das Duell mit dem Titelaspiranten: Die Zebras wollen dem Wuppertaler SV einen heißen Kampf liefern.
Einschwören für das Duell mit dem Titelaspiranten: Die Zebras wollen dem Wuppertaler SV einen heißen Kampf liefern.
Foto: Lars Fröhlich
Was wir bereits wissen
Die U 23 des MSV Duisburg trifft heute Abend im Nachholspiel auf den Wuppertaler SV. Die beiden Kontrahenten liegen inzwischen 13 Zähler voneinander entfernt.

Auf ein Neues: Heute Abend um 19.30 Uhr unternehmen die Kicker des MSV Duisburg II den zweiten Anlauf, die Oberliga-Partie gegen den Wuppertaler SV über die Bühne zu bringen. Und im Gegensatz zum 1. April, als Sturm und Dauerregen dem Fußballspiel einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, dürfen sich beide Seiten diesmal auf beste Bedingungen in der Schauinslandreisen-Arena freuen.

Tabellarisch hat sich die Ausgangssituation inzwischen deutlich verändert. Vor drei Wochen wäre das Duell noch als Spitzenspiel zu werten gewesen. Mit einem Sieg hätte der MSV auf drei Punkte zum Zweiten aufschließen können. Während der WSV seither eine Siegesserie hinlegte, konnten die Zebras kein Spiel mehr gewinnen, so dass die beiden Kontrahenten inzwischen 13 Zähler voneinander trennen. Manfred Wölpper misst der spärlichen Ergebnisausbeute von drei Punkten in den letzten vier Partien aber nicht zu große Bedeutung bei. „Wir haben ja nicht versagt und auch nur ein Spiel verloren“, sagt der Coach. „Sicher könnten die Ergebnisse besser sein, aber wenn wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben, können wir sehr zufrieden sein“, blickt der Trainer auf das 1:1 in Ratingen zurück. „Neben dem 6:0 gegen Hö-Nie war das eines unserer besten Spiele. Wir hatten eine sehr stabile Ballkontrolle, haben das Spiel dominiert und auf einem schwer zu bespielenden Rasen richtig guten Fußball gezeigt.“

Fest steht, dass sich die Gäste aus Wuppertal, die sich vor zwei Wochen von ihrem Kapitän Dennis Schmidt aufgrund dessen Verwicklung in eine Schlägerei getrennt haben, bei sieben Punkten Abstand auf Tabellenführer Velbert kaum noch einen Ausrutscher leisten dürfen. „Selbst ein Punkt wäre für sie zu wenig“, weiß Wölpper, „wenn sie Meister werden wollen, müssen sie uns schlagen. Das wollen wir verhindern und es kommt uns auch entgegen“, hofft der Coach auf Räume für sein Team. Der Einsatz von Tarkan Yerek, der nach seiner Einwechslung in Ratingen eine Knie-Blessur davon trug, ist fraglich. Steffen Böhm (Schulterverletzung) und Tim Kallenbach (Leisten-OP) werden definitiv fehlen.