Kein Sieg für Duisburgs Oberligisten

Michael Gardawski (re.) vergab beim Auswärtsspiel in Ratingen eine gute Chance für den MSV Duisburg.
Michael Gardawski (re.) vergab beim Auswärtsspiel in Ratingen eine gute Chance für den MSV Duisburg.
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Was wir bereits wissen
Der VfB Homberg unterlag im Oberliga-Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV 1:3. Die U 23 des MSV Duisburg musste sich mit einem 1:1 in Ratingen begnügen.

Die beiden Duisburger Fußball-Oberligisten schlossen das Wochenende ohne Sieg ab.

Wuppertaler SV – VfB Homberg 3:1 (0:0): Der VfB hielt zwar vor 1624 Zuschauern lange Zeit gut mit, kassierte aber am Ende eine 1:3-Niederlage beim Aufstiegsanwärter. Trainer Günter Abel: „Das ist ein Ergebnis, das wehtut. Wir haben es den Wuppertalern mit zwei kompakten Viererketten lange Zeit sehr schwer gemacht. Zur Halbzeit haben wir gesagt: Wer die Ruhe verliert, der gerät auf die Verliererstraße.“

Und dabei meldeten sich die Homberger als Erster zu Wort. Jura Adolf rannte sich in der Vorwärtsbewegung fest. Der WSV nutzte die Gelegenheit zum 1:0 durch Karoj Sindi (54.). Marvin Ellmann, der vor wenigen Monaten auch mit dem VfB Homberg über eine Verpflichtung verhandelt hatte, schraubte das Resultat auf 2:0 (65.), nachdem der ansonsten gute Homberger Verteidiger Dennis Konarski den Ball nicht unter Kontrolle bekam. Aus dem Gewühl traf Peter Schmetz zum 3:0 (75.). Dem eingewechselten Sebastian Schweers gelang immerhin das Anschlusstor für die Gelb-Schwarzen (80.).

„Positiv war, dass meine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat. Wir haben uns teuer verkauft, in der Endphase noch auf Dreierkette umgestellt. Beim Stand von 0:0 waren wir durch Almir Sogolj, der den Pfosten traf, und Jonas Rölver, der am Tor vorbei schoss, zwei Mal alleine durch. Daraus muss man natürlich etwas machen“, bilanzierte Abel.

Ratingen 04/19 – MSV Duisburg U 23 1:1 (1:1): Die Zebras können gegen Ratingen einfach nicht gewinnen. Wie schon beim 0:0 in Hinspiel münzte der MSV seine klare Überlegenheit nicht in drei Punkte um.„Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf. Wir hätten schon 3:0 führen müssen, bevor wir uns aus heiterem Himmel, das Gegentor fangen“, machte Manfred Wölpper in der Ratinger Führung durch Sascha Meier (25.), die aus einem Freistoß resultierte, die einzige Chance für die Gastgeber aus. Maurice Schumacher, der für Marcel Lenz ins Tor rückte, konnte nichts ausrichten. „So musste Schumi im gesamten Spiel nicht einmal eingreifen“, sah der Duisburger Coach ein einseitiges Spiel, in dem die Zebras jedoch erneut zu schludrig mit ihren Möglichkeiten umgingen.

Die Profileihgaben Michael Gardawski und Deniz Aycicek scheiterten ebenso am starken Keeper Dennis Raschka oder an der Einstellung ihres Zielvisiers wie Marcel Stenzel, der frei vor dem Tor noch einmal quer legte, statt selbst abzuschließen. Mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel glich Fabian Schnellhardt dann aber zumindest zum 1:1 aus (35.) und besorgte den hochverdienten Punkt.

Zwar warten die Zebras somit seit nun vier Spielen auf einen Sieg. „Wichtiger war mir aber, dass wir uns trotz einer neuen Formation als Team präsentiert haben und auf widrigen Bodenverhältnissen richtig gut kombiniert haben“, war Wölpper – bis auf das Ergebnis – sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Elf.

Die nächste Chance, die kleine Durststrecke zu beenden, hat der MSV bereits am Donnerstag im Nachholspiel gegen Wuppertal.