Kein Derby für den DSV 98

So jubelten die Spieler des Duisburger SV 98 als der Aufstieg in Brandenburg unter Dach und Fach war.
So jubelten die Spieler des Duisburger SV 98 als der Aufstieg in Brandenburg unter Dach und Fach war.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Für den DWL-Neuling Duisburger SV 98 stehen weite Fahrten an. Die Wasserball-Bundesliga besteht aus den gleichen 16 Vereinen wie 2013/14 – nun in anderer Verteilung auf die beiden Gruppen.

Duisburg..  Nach dem Aufstiegsturnier am vergangenen Wochenende in Brandenburg an der Havel steht die Besetzung der Deutschen Wasserball-Liga für die Saison 2015/16 fest. Es werden exakt dieselben 16 Mannschaften wie in der Spielzeit 2013/14 an den Start gehen – allerdings in anderer Verteilung.

Mit dem Duisburger SV 98 und dem SC Wasserfreunde Fulda haben jene beiden Teams den Aufstieg geschafft, die sich vor einem Jahr aus der DWL hatten verabschieden müssen. Sie nehmen in der Gruppe B die Plätze der SpVg Laatzen und der SG Leimen/Mannheim ein, die 2014 aufgestiegen waren. Während Leimen/Mannheim ohne einen einzigen Punktgewinn sang- und klanglos wieder abging, landete Laatzen in der Vorrunde vor dem SV Weiden, unterlag den Oberpfälzern aber dann in den Play-downs. Neben Fulda heißen die DSV-Gegner damit: SV Cannstatt, SG Neukölln, OSC Potsdam, SC Neustadt, SC Wedding, SV Weiden. Es gibt also folglich kein NRW-Derby, dafür drei Fahrten nach Berlin und Umgebung sowie je eine nach Bayern, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.

Cannstatt und Neukölln, bislang in der A-Gruppe Gegner des ASC Duisburg, waren bekanntlich in der Qualifikationsrunde gescheitert, was vor allem für Ex-Meister Cannstatt eine bittere Pille gewesen sein dürfte. Die Schwaben scheiterten am SVV Plauen, der erstmals in die Elitegruppe aufstieg und dann ja auch gleich eine harte Nuss für den ASCD im ersten Spiel des Play-off-Viertelfinales darstellte. Neukölln stolperte über den SV Krefeld 72 mit Ex-Amateur-Kapitän Tobias Kreuzmann. Der SVK darf sich über die Derbys gegen den ASCD und Nachbar Bayer Uerdingen freuen. Die weiteren Teilnehmer sind Meister Wasserfreunde Spandau 04, Waspo Hannover, der SSV Esslingen und die White Sharks Hannover.