Karadag rettet dem FSV einen Punkt

Umut Sagsinlar hielt den Elfmeter von Oliver Vos, doch beim Nachschuss war der FSV-Keeper machtlos.
Umut Sagsinlar hielt den Elfmeter von Oliver Vos, doch beim Nachschuss war der FSV-Keeper machtlos.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Duisburger Landesligist verpasst beim 2:2 in Lackhausen den angepeilten Sieg. Zwei Elfmeter führten zu den Treffern der Gastgeber.

Duisburg..  Es hat nicht ganz gereicht. Drei Punkte hatten sich die Landesliga-Kicker des FSV Duisburg im Auswärtsspiel beim PSV Lackhausen zum Ziel gesetzt, um den direkten Kontakt zu Spitzenreiter SV Schonnebeck zu wahren – einer ist es am Ende geworden. Weil seine Mannschaft aber spät noch zum Ausgleich kam, war Trainer Heiko Heinlein mit dem 2:2 (1:1) trotzdem nicht unzufrieden.

„Der Punkt ist gut für die Moral. Es wäre schlecht gewesen, wenn wir nichts mitgebracht hätten – so können wir sagen, dass wir jetzt seit einem halben Jahr ungeschlagen sind“, so Heinlein, der auf dem nassen Geläuf am Molkereiweg all das bestätigt fand, was er erwartet hatte: einen schwer bespielbaren Rasen, auf dem seine Mannschaft sichtbar schwer zurecht kam, und einen Gegner, der aufopferungsvoll um mindestens einen Zähler gegen den Abstieg kämpfte.

Die Gastgeber hätten schon nach wenigen Augenblicken in Führung gehen können, doch der Schiedsrichter erkannte nach einer vermeintlichen Sense von Keeper Umut Sagsinlar gegen Viktor Klejonkin auf Stürmerfoul. „Da hätten wir uns nicht beschweren können, wenn es Elfmeter gegeben hätte“, so Heinlein. Stattdessen gelang seinem Team das 1:0 mit dem ersten planmäßigen Angriff, den Ahmet Talha Kilinc abschloss (11.).

Der Vorsprung hielt nicht lange: Zehn Minuten später fiel Ex-Löwe Klejonkin erneut im Strafraum. Diesmal legte ihn Ali Basaran, diesmal zeigte Schiedsrichter Sven Heinrichs auf den Punkt. Umut Sagsinlar parierte den Versuch von Oliver Vos, doch seine Vorderleute waren davon so begeistert, dass sie Matthäus Cwiek gewähren ließen, der per Nachschuss zum 1:1 traf.

In der zweiten Hälfte ging’s gleich wieder mit einem Elfmeter los, den Murat Alkurt verursachte. Jari Ecker ließ Sagsinlar diesmal keine Chance (53.). Kurz darauf schwächte sich Wesel durch die Ampelkarte gegen Dario Floris selbst. In Überzahl hatte der FSV ein merkliches Übergewicht, doch es brauchte mal wieder die individuelle Klasse von Bora Karadag: Mit seinem 20-Meter-Freistoß überraschte er PSV-Torhüter Patrick Erhart und sorgte für ein versöhnliches Resultat.