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Julian Koch will nach seinem Comeback nun mehr

28.10.2012 | 21:37 Uhr
Julian Koch will nach seinem Comeback nun mehr
Keine Angst vor Zweikämpfen: Julian Koch nahm es bei seinem Comeback sogar mit mehreren Siegenern auf.Foto: Eickershoff

Nach 20-monatiger Verletzungspause feierte Julian Koch sein Pflichtspiel-Comeback im Regionalliga-Team des MSV. Nach 64 Minuten Einsatzzeit ohne Probleme hofft der Publikumsliebling nun auf den schnellen Sprung zurück in den Profikader.

Nach dem 0:3 gegen die Sportfreunde Siegen gab es auf Seiten des MSV Duisburg II am Samstag wenig Grund zur Freude. Ein Zebra konnte trotzdem lächeln. Auch wenn es „nur“ in der Regionalliga stattfand, freute sich Julian Koch sichtlich über sein Pflichtspieldebüt nach seiner schweren Knieverletzung, die sich der Profi vor 20 Monaten im Zweitligakick bei Rot-Weiß Oberhausen eingehandelt hatte.

„Ich fühl mich richtig gut“, hätten es für den Blondschopf ruhig noch mehr als 64 Minuten Einsatzzeit sein dürfen. „Konditionell wäre das kein Problem gewesen“, so Koch, „aber es war abgesprochen, und ich habe selbst gesagt, dass es besser so ist“ Die Gefahr, dass der Publikumsliebling, der in zwei Wochen seinen 22. Geburtstag feiert, zu viel Gas bei seinem ersten Einsatz geben könnte, war in der Partie gegen Siegen, in der er auf der Sechserposition spielte, erwartungsgemäß gegeben. „Er ist keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen, weder auf dem Boden noch in der Luft“, lobte U-23-Trainer Manfred Wölpper den Einsatz des „Kriegers“, wie er Koch kürzlich nannte.

Auch Koch selbst machte keine Zurückhaltung aus Angst vor einer erneuten Verletzung aus: „Das ist vom Kopf her kein Problem. Ich knall‘ mich voll in die Zweikämpfe rein.“ Auch wenn das Tempo in der Regionalliga für ihn „genau richtig zum Eingewöhnen“ ist, möchte sich „Jule“ nicht lange in der Amateurklasse aufhalten, sondern direkt den nächsten Schritt angehen. „Ich will so schnell wie möglich wieder in den Profikader. Vielleicht kann ich am Mittwoch schon beim Pokalspiel in Karlsruhe dabei sein“, ist Koch optimistisch. Auch was das Abschneiden der Zweitligakicker angeht: „Ich habe gehört, wir haben 2:0 in Sandhausen gewonnen. Das freut mich riesig“, gab es am Samstag noch einen Grund zum Lächeln für Koch.

Sven Kowalski



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