Janhsen bleibt ETuS-Trainer

Auf ein Derby können sich die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade doch noch freuen. Nachdem der ETuS Wedau auf das Kreispokal-Halbfinale verzichtet hatte, gewann Verbandsligist Eintracht Duisburg das andere Duell mit dem Oberligisten TV Biefang mit 28:24 (16:13) und trifft im Endspiel nun auf die Walsumerinnen. „Ohne unsere eigenen Leistung schmälern zu wollen, muss man sagen, dass bei Biefang einige Spielerinnen ausgefallen sind und A-Jugendliche zum Einsatz kamen. Aber dennoch war der Gegner keine Laufkundschaft“, so Eintracht-Trainer Uwe Kiel, der sich nichtsdestotrotz riesig über den Erfolg freute, den Alina Boy (8/2), Catharina Linnecken (5), Verena Schild (4), Georgina Hoefer, Hackbarth Anne (je 3), Christina Schild, Rahlfs Alina (je 2) und Jennifer Schwarzwälder sicherstellten.

Oberliga: TV Biefang – TV Aldenrade (Sa., 17.45 Uhr): Gegen jene Biefangerinnen strebt der TVA den nächsten Sieg an, um Platz zwei zu sichern, den Aldenrade am vergangenen Wochenende erobert hat. „Wir müssen 60 Minuten lang in Deckung und Angriff eine gute Leistung bieten. Ich bin aber auch optimistisch, dass uns das gelingt“, so Trainer Manfred Wählen. Jana Kühnel wird voraussichtlich fehlen; offen ist noch der Einsatz von Sina Schronz. Die zweite Halbzeit gegen die Panther war zwar kein Glanzstück, „aber wir haben in der Defensive gut gestanden“, so Wählen. Ein Sieg gegen Biefang ist umso wichtiger, da am 11. April das Duell mit Aldekerk folgt, in dem Aldenrade die Vizemeisterschaft schon beinahe eintüten könnte.

Bergische Panther – ETuS Wedau (So., 15.30 Uhr): Am Dienstag machten Vorstand und Trainer Nägel mit Köpfen. Jörn Janhsen wird die Wedauerinnen auch in der nächsten Saison betreuen. Es ist ein Signal, das zeigt: Das Vertrauen in Team und Trainer ist groß. Womöglich setzt diese Personalentscheidung in den verbleibenden Spielen zusätzliche Kräfte frei. Parallel zum eigenen Spiel am Sonntag hoffen Janhsen und Co. heute auf einen Mettmanner Sieg gegen Neuss. „Und dann müssen wir gucken, dass wir nachlegen“, so Janhsen, der die Schuld für die Niederlage am vergangenen Wochenende zum Teil auf seine Kappe nahm. Jenny Nacken fällt nun erst einmal auf unbestimmte Zeit aus, dafür ist Anne Brüggemann wieder dabei. Janhsen: „Wir müssen an uns und an den Klassenerhalt glauben. Das ist das Wichtigste.“

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