"Ich will mit dem ASCD Meister werden"
20.06.2007 | 09:04 Uhr 2007-06-20T09:04:35+0200Keeper Thomas Hertes fürchtet den Konkurrenzkampf nach seinem Wechsel vom DSV 98 nicht
WASSERBALL BUNDESLIGAAusschweifende Reden sind seine Sache nicht. Thomas Hertes spricht nur kurze, einsilbige Sätze wenn er über die Beweggründe seines Wechsels vom Wasserball-Bundesligisten DSV 98 zum Nachbarn ASCD spricht. Er lässt eben lieber Leistung sprechen.
Und die führte den Torwart nun 100 Meter weiter entlang der Kruppstraße zum Vizemeister ASC Duisburg (die WAZ berichtete). "Ich hatte bei 98 eine gute Saison, und habe in Duisburg neue Freunde gefunden", sagt Hertes, der als Content-Manager bei Karstadt in Essen arbeitet, rückblickend. Der Wechsel habe rein "sportliche Gründe."
Der Schlussmann hat bei den Amateuren klare Ziele vor Augen. "Meister werden, und im Europapokal mindestens ins Achtelfinale kommen", lauten die Zielvorgaben von Hertes. Wie man Titel holt, weiß der 26-Jährige. Im Vorjahr, ehe er zu "98" ging, entthronte er mit dem SV Cannstatt Abo-Meister Spandau 04, auch wenn er, hinter Michal Diakonow, meist nur zweiter Keeper war. Druck verspüre Hertes nicht, obwohl der ASCD mit Tim-Ole Fischer - der aufgrund einer neuen Arbeitsstelle aber künftig das Spättraining auslassen wird - und Marc Hendrichs bereits zwei gestandene Keeper in seinen Reihen hat. "Konkurrenz ist immer gut", sagt Hertes.
ASCD-Vorsitzender Axel Garnatz: "Wir brauchten noch einen Torwart, damit im Training immer mindestens zwei im Wasser sind."
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