„Ich habe Duisburg positiv in Erinnerung“

Jens Schwabe ist Trainer des Eishockey-Oberligisten Tornado Niesky und spielte in der Saison 1990/91 für den Duisburger SV 87 in der 2. Bundesliga. Mit seinem Team aus der Lausitz musste er beim EVD eine 0:13-Niederlage einstecken.

1 Wie haben Sie das Spiel gesehen?

„Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir derart deutlich verlieren würden, auch wenn wir nur mit zehn Feldspielern anreisen konnten. Die übrigen Spieler fehlte hauptsächlich berufsbedingt. Mit ein wenig mehr Cleverness hätte Duisburg auch drei, vier Tore mehr schießen können.“

2 Wie schätzen Sie die Füchse ein?

„Der EVD hat eine kompakte und junge Mannschaft mit nur einem Ausländer. Ich finde es gut, wenn so viele Nachwuchsspieler eingesetzt und gefördert werden. Wenn Duisburg so weitermacht, wird das die letzte Saison in dieser Liga sein. Ich hoffe natürlich, dass wir den EVD in Niesky vor größere Probleme stellen können.“

3 Sie haben kurz nach der Wende in Duisburg gespielt? Welche Erinnerungen haben Sie daran?

„Nur Gute! Wir haben damals mit den Junioren von Dynamo Weißwasser in Düsseldorf gespielt. Der damalige Duisburger Macher Fritz Hesselmann hat einige von uns angesprochen. So habe ich dann von 1. September bis zum 31. Dezember 1990 für den DSV gespielt. Ich habe Duisburg positiv in Erinnerung, weil das der erste Ort, in dem ich als Profi Eishockey gespielt habe. In der darauf folgenden Saison habe ich dann wieder für Weißwasser gespielt. Mit Limburg war ich noch einmal als Gegenspieler in Duisburg und zum ersten Mal als Trainer. Es war sehr schön, diese Eishalle wieder betreten zu können.“