Hombergs Sogolj beißt auf die Zähne

VfB-Torwart Martin Hauffe, der hier von Schiedsrichter Tim Brüster im Derby gegen Duisburg die Rote Karte kassierte, steht im Heimspiel gegen Nievenheim wieder zur Verfügung.
VfB-Torwart Martin Hauffe, der hier von Schiedsrichter Tim Brüster im Derby gegen Duisburg die Rote Karte kassierte, steht im Heimspiel gegen Nievenheim wieder zur Verfügung.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
„Almir Sogolj ist wahnsinnig. Er möchte trotz seiner Verletzung unbedingt spielen – und gewinnen. So wie wir alle“, sagt Hombergs Trainer Günter Abel vor dem Kellerduell mit Nievenheim.

Beim Training am heutigen Samstag wird Hombergs Trainer Günter Abel entscheiden, welcher Torwart im Oberliga-Meisterschaftsspiel am Sonntag (15 Uhr, PCC-Stadion) gegen den VdS Nievenheim zwischen den Pfosten stehen wird.

Die etatmäßige Nummer eins Martin Hauffe, der sich beim 1:1 im Derby gegen die U 23 des MSV Duisburg einen Platzverweis einhandelte, kann erstmals wieder eingesetzt werden. Da aber der junge Vertreter Fabian Groß laut Abel „einen guten Job gemacht“ hat, scheint Hauffe kein Freiabo auf den Platz im Kasten zu haben. Abel: „Ich mache mir dazu noch Gedanken. Martin Hauffe hat in den Partien vor dem Platzverweis gut gehalten. Sein Vertreter Fabian Groß hat zuletzt tolle Reflexe gezeigt und war sehr präsent.“

Fragezeichen gibt es auch im Mittelfeld, wo Leitwolf Sunay Acar wegen den Nachwirkungen einer Grippe auf der Kippe steht. „Sunay will heute wieder ins Lauftraining einsteigen. Abwarten, ob es reicht“, so Abel skeptisch. Sturmtank Almir Sogolj, der seine schmerzhafte Fußverletzung mit entzündungshemmenden Tabletten bekämpft, will das Kellerduell auf keinen Fall sausen lassen. „Almir ist wahnsinnig. Er möchte unbedingt spielen – und gewinnen. So wie wir alle“, betont der Homberger Chefcoach. Nievenheim kommt nicht gerade mit breiter Brust an den Rheindeich. Fünf der letzten sechs Partien wurden verloren. Der VfB will die Gunst der Stunde nutzen. „Unser Ziel ist es, das Loch zum rettenden Ufer kleiner zu machen. Nievenheim steht definitiv mehr unter Druck als wir. Wenn es uns gelingt, an die Leistung aus Fischeln anzuknüpfen, dann bin ich guter Dinge“, erklärt Abel, der von Nervosität nichts wissen will: „Wir können ganz beruhigt in die Partie gehen. Mit uns rechnet doch ohnehin niemand mehr. Vor der Niederlage gegen Hönnepel-Niedermörmter waren wir fünf Mal ungeschlagen. Den Faden wollen wir wieder aufnehmen.“

In der Hinserie trennten sich Nievenheim und Homberg 1:1. Dieses Resultat würde diesmal keiner Mannschaft weiterhelfen. Abel: „Wir probieren alles, um den Dreier einzufahren.“