Hombergs Neuzugang Kengne: Kraft für 60 Minuten

Simon Kouam Kengne spielt zum zweiten Mal im VfB-Trikot.Er soll helfen, die Löcher im Mittelfeld zu stopfen.
Simon Kouam Kengne spielt zum zweiten Mal im VfB-Trikot.Er soll helfen, die Löcher im Mittelfeld zu stopfen.
Foto: Funke Foto Services
Der Rheindeich-Rückkehrer hat vor neun Monaten das letzte Pflichtspiel bestritten. Nun soll er dem VfB im Abstiegskampf helfen.

Duisburg..  Simon Kouam Kengne ist ein Typ, der offenbar gerne zu alten Klubs zurückkehrt. Seit einigen Tagen steht der 28-Jährige wieder beim Fußball-Oberligisten VfB Homberg unter Vertrag, den er im Mai 2014 verlassen hatte. Danach folgte eine Pause. Kengne ließ sich wegen einer Knochenabsplitterung an der Ferse operieren, heuerte dann im September 2014 beim Landesligisten VfB Speldorf an. Für Kengne war es bereits der dritte Einsatz für die Mülheimer. Schon 2006 und 2008 trug der Abräumer die Speldorfer Farben.

„Dieses Mal habe ich aber kein einziges Meisterschaftsspiel für Speldorf bestritten. Ich war nur ein paar Wochen da“, berichtet Kengne, der seine fußballlose Zeit nun mit der Rückkehr nach Homberg beendet. Trainer Günter Abel hat den kopfballstarken Mittelfeldmann auf der Sechserposition eingeplant. „Simon soll da für Sicherheit sorgen und seine kämpferischen Qualitäten einbringen. Das ist ihm in den Vorbereitungsspielen gelungen“, lobt Abel.

Für volle 90 Minuten reicht es beim Rückkehrer aber noch nicht. „Ich habe Power für eine Stunde. Zwei, drei Wochen brauche ich noch und merke, dass ich von Mal zu Mal fitter werde“, sagt Kengne, der grundsätzlich positiv denkt: „Ich bin in meiner Karriere noch nie abgestiegen. Daran soll sich auch jetzt in Homberg nichts ändern.“ Am Sonntag (15 Uhr) geht es für den VfB in Velbert um Punkte. Kengne weiß: „Für den Kopf wäre es ganz wichtig, schon beim Auftakt etwas Zählbares mitzunehmen. Ich glaube fest daran, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Es sind noch 51 Punkte zu vergeben.“ Über die Hälfte davon braucht der VfB, um drin zu bleiben.