Homberger Reserve rettet sich ohne Relegationsspiel

Marius Brunotte (rechts) stellt sich hier dem Bottroper Jens Kaiser in den Weg. Es war Brunottes letztes Spiel für den VfL Rheinhausen, er wechselt zum Oberliga-Aufsteiger VfB Homberg.
Marius Brunotte (rechts) stellt sich hier dem Bottroper Jens Kaiser in den Weg. Es war Brunottes letztes Spiel für den VfL Rheinhausen, er wechselt zum Oberliga-Aufsteiger VfB Homberg.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der VfB II rettet sich in der Handball-Landesliga mit einem Sieg in Mülheim vor dem Abstieg OSC Löwen II und VfL verlieren.

Duisburg..  Letztmalig waren drei Duisburger Vereine in der Handball-Landesliga am Ball. In der nächsten Saison werden es vier sein. Während die SG OSC Löwen II, der VfB Homberg II und der VfL Rheinhausen die Klasse halten konnten, rückt Aufsteiger HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen nach einem Jahr wieder auf.

OSC Löwen Duisburg II –
TV Issum 27:30 (16:15)

OSC Löwen II: Yannick Kamp (6), Telohe (5), Julian Kamp (4), Hoppert (3/3), Fenzel (3), van Deventer (2), Bay, Krölls, Swiderek, Wolfhagen (je 1)

Die OSC Löwen lagen früh 5:0 vorn und dominierten die Partie lange. Doch dann kam ein unerklärlicher Einbruch, der den Trainer sauer werden ließ. „Ich bin richtig laut geworden und hab die Spieler auch nach der Partie noch einmal in der Kabine eingenordet. Weiterhin gilt, dass man verlieren kann – aber nicht so“, so SG-Coach Carsten Klottig, der ergänzte: „Ich habe den Jungs klar gemacht, dass der Welpenschutz ab sofort ebenso vorbei ist, wie die Doppelbelastung. Sie sind jetzt Seniorenspieler und keine A-Jugend-Bundesligamannschaft mehr.“

HSG Mülheim II –
VfB Homberg II 26:39 (13:17)

VfB II: Thiel (11), Kanschat (10), Ostroga (6), Braun, Dürdoth, Lammert, Wibbeke (je 3).

Zum Abschluss gab es einen deutlichen Erfolg beim Tabellenletzten. Damit steht auch fest, dass die Homberger kein Relegationsspiel mehr bestreiten müssen. „Mir ist ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen. Jetzt kann ich mich ganz entspannt auf die Saisonabschlussfahrt mit der ersten Mannschaft freuen“, bekam VfB II-Coach Christian Wetteborn, gleichzeitig Abwehrspieler bei der Erstvertretung, das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht.

SC Bottrop –
VfL Rheinhausen 35:27 (18:14)

VfL: Hielscher (10), Gamalski (9/2), Brunotte (4), Geerkes (2), Nepicks, Fiegen (je 1).

Zum Abschied von Trainer Martin Gräfen und einigen Spielern musste der VfL eine deutliche Niederlage hinnehmen. Dennoch war der Coach am Ende nicht sauer: „Bei einer etwas besseren Chancenauswertung hätten wir das Ergebnis enger gestalten können. Ansonsten war das Spiel nicht schön, aber achtbar“, sah der Trainer einen ordentlichen Abschluss. Obwohl sich die Rheinhauser gut verkauften, dominierte Bottrop vor allem die zweite Hälfte nach Belieben. Martin Gräfen selbst sagt von sich, dass er nach 24 Jahren im Seniorenbereich handballmüde ist. „Ich gönne mir jetzt erst einmal ein Jahr Pause. Wenn dann eine Anfrage kommt, werde ich weiter sehen. Ich werde aber definitiv keine Kompromisse mehr eingehen“, steht bei Gräfen nun die Familie an erster Stelle.